Hz. Ulrich von Württemberg beurkundet den Entscheid der Räte zu Stuttgart in dem Streit zwischen Abt Leonhard ("Lienhart") von Adelberg einerseits und dem Keller zu Göppingen, auch Thomas ("Thoman") von Ehingen wegen der beiderseitigen armen Leute zu Ohmden ("Ambden") und der Zehnten des Prälaten aus den 3 Wiesen gen. die Hummel-, Eber- und Kreuzwiese daselbst. Der Prälat verzichtet in Anbetracht der Beschwerden, so die Inhaber mit Haltung der Hummel und Eber leiden, auf den Zehnten aus den beiden erstgenannten Wiesen. Aus der Kreuzwiese aber soll der Zehnte gegeben werden.
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Hz. Ulrich von Württemberg beurkundet den Entscheid der Räte zu Stuttgart in dem Streit zwischen Abt Leonhard ("Lienhart") von Adelberg einerseits und dem Keller zu Göppingen, auch Thomas ("Thoman") von Ehingen wegen der beiderseitigen armen Leute zu Ohmden ("Ambden") und der Zehnten des Prälaten aus den 3 Wiesen gen. die Hummel-, Eber- und Kreuzwiese daselbst. Der Prälat verzichtet in Anbetracht der Beschwerden, so die Inhaber mit Haltung der Hummel und Eber leiden, auf den Zehnten aus den beiden erstgenannten Wiesen. Aus der Kreuzwiese aber soll der Zehnte gegeben werden.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 469 I U 559 und U 559a
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 469 I Adelberg Urkunden
Adelberg Urkunden >> 16. Jahrhundert
1511 August 20
Urkunden
Ehingen, Thomas von; um 1506-1514
Göppingen GP; Keller
Ohmden ES
Stuttgart S
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ
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