Die der Stiftsverwaltung Stuttgart lehenspflichtige untere Mühle zu Stockhausen (Gemeinde Kemnat)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 525 L Bü 56
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 525 L Stiftsverwaltung Stuttgart
Stiftsverwaltung Stuttgart >> 14. Kemnat
(1413 - 1488) 1736 -1780
Darin: Qu./_17 1744 Oktober 14, Kaufvertrag (Auszug aus dem Kaufbuch): Joseph Keller, Schultheiß zu Kemnat, verkauft an Johann Jakob Schad aus Talheim (Kreis Tübingen) und dessen Vater Martin Schad seine Mühle, die der Stiftsverwaltung Stuttgart lehenspflichtig ist, um 2300 fl; Qu./_19 Extrakt aus dem Haischbuch von 1744; Qu./_24 1488 Januar 14 (Mo. n. Hilarius), Vogt und Richter der Stadt Stuttgart entscheiden in dem Appellationsprozeß des Hans Müller von Stockhausen gegen seinen Antworter, den Amtmann Peter Ront von Scharnhausen, wegen seiner Güter bei Scharnhausen und der Gerechtigkeiten daraus. Sr.: d.A. Von dem Stadt- und Amtsschreiber zu Stuttgart 1747 beglaubigt und besiegelt (Nicht in WR); Qu./_25 1487 Juli 25 (Margaretha), Schultheiß und Richter zu Nellingen (auf den Fildern) entscheiden in einem Streit zwischen Hans Müller von Stockhausen und Peter Ront, Amtmann zu Scharnhausen, wegen der Güter bei Scharnhausen und der Gerechtigkeiten daraus, daß Hans Müller binnen acht Tagen 3 Zeugen für seinen Rechtsanspruch vorbringen müsse. Sr.: Günther Wanckh, Vogt zu Stuttgart. Von dem Stadt- und Amtsschreiber zu Stuttgart 1747 beglaubigte und besiegelte Abschrift (Nicht in WR.). Inseriert: 1445 Juni 19 (Sa. n. Veit) Rudolf Rummel, Vogt zu Stuttgart, und Hans Lind, Schultheiß zu Bernhausen, entscheiden in einem Streit zwischen den Gemeinden Scharnhausen und Kemnat wegen Stockhausen, daß Stockhausen mitsamt den Gerechtigkeiten, mit Ausnahme der Güter des Schultheißen von Scharnhausen, Hans Buchele, zu Kemnat gehören solle. Sr.: Rudolf Rummel (= WR. 12526). 1413 April 16 (Palmsonntag) Das Gericht zu Nellingen entscheidet, daß die Mackh von Scharnhausen in Stockhausen weiterhin ihre Weid-, Wasser- und Holzgerechtigkeiten innenhaben sollen. Sr.: Günther Wanckh, Vogt zu Stuttgart (Nicht in WE.)
Qu./_11-41
Archivale
Buchele, Hans
Keller, Josef
Lind, Hans
Müller, Hans
Ront, Peter
Rummel, Rudolf
Schad, Johann Jakob
Schad, Martin
Wanckh, Günther
Bernhausen : Filderstadt ES
Kemnat : Ostfildern ES
Nellingen : Ostfildern ES
Scharnhausen : Ostfildern ES
Stuttgart S; Stiftsverwaltung
Talheim
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ