Familienarchive und persönliche Nachlässe: Familienarchiv Habel-Conrady (Bestand)
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1163
Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Bestände nichtstaatlicher Herkunft >> Familienarchive und Nachlässe >> Familienarchive und persönliche Nachlässe
1632-1939
Enthält: Das Familienarchiv Habel-Conrady enthält vor allem Nachlässe der genannten Familienmitglieder; außerdem Unterlagen zur Staatsverwaltung, zur Güter- und Vermögensverwaltung der Familien Habel und Conrady sowie zur nassauischen Altertumskunde und Geschichtsforschung.
Umfangreiche Korrespondenzen in Familienangelegenheiten und mit Zeitgenossen; Akten zur Güter- und Vermögensverwaltung; Geschäftspapiere der Kaufmannsfamilie Gerhardi, Ende 18. Jh.; Archivaliensammlungen (u. a. zum Bergbau) aus dem 18. und 19. Jh.; Berichte, Ausarbeitungen und Sammlungen zur Altertumskunde, zur nassauischen Landesgeschichte sowie zur Limes- und Burgenforschung, Vereinsschriftgut.
Inhaltsangabe im Einzelnen:
zu Christian Friedrich Habel (geb. 1747): Persönliches und Reisen; vornehmlich nassau-usingische Angelegenheiten: allgemeine Verwaltung, Industrie, Landwirtschaft, Mineralogie, Bergbau- und Hüttenwesen, Kameralsachen; Korrespondenz 1773-1814, Laufzeit 1764-1814;
zu Friedrich Gustav Habel: Laufzeit 1803-1867;
zu Dr. August Conrady: Restnachlass, überwiegend vor 1885;
zu Jakob Gerhardi: Geschäftssachen, Prozesssachen, vor allem Handelskorrespondenz, 1786-1805.
Bestandsgeschichte: Betrifft nur Teilnachlass August Conrady: Restnachlass, überwiegend vor 1885; Hauptnachlass im Zweiten Weltkrieg verlorengegangen.
Geschichte des Bestandsbildners: Christian Friedrich Habel: geb. Kirberg 1712, + Altenheim 1775; Pfarrer und Ephorus zu Altenheim bei Lahr.
Christian Friedrich Habel: geb. 1747, + 1814; 1780-1800 nassau-usingischer Hofkammerrat, Antiquar und Geschichtsforscher, Limesforscher.
Georg Philipp Habel: geb. Kirberg 1716, + Wallrabenstein 1795; Grundschultheiß und Landhauptmann zu Wallrabenstein.
Friedrich Gustav Habel: geb. Oranienstein 22. 2. 1793, + Miltenberg 2. 7. 1867; Archivar und Altertumsforscher, Gutsbesitzer in Schierstein bei Wiesbaden und von Schloss Miltenberg, Mainfranken, 1829-1837 Archivar beim Historischen Archiv in Wiesbaden, nassauischer Landesdeputierter, 1829-1851 Sekretär des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung, Mitbegründer und Vorstandsmitglied des Römisch-Germanischen Zentralmuseums in Mainz, Vorsitzender des Zentralausschusses zur Erforschung des Limes des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine.
Karl Habel (geb. Wiesbaden 1795, + Schierstein 18. 3. 1813).
Luise Conrady, geborene Habel (geb. Wiesbaden 11. 9. 1796, + Wiesbaden 14. 6. 1861), verheiratet seit 1820 mit Friedrich Heinrich Ludwig Conrady (1794-1832), zuletzt Rezepturbeamter und Rat zu Rüdesheim.
Achilles Conrady: geb. Usingen 25. 11. 1822, + 1849; Kaplan zu Nied.
Heinrich Conrady: geb. Usingen 2. 7. 1825, + Willingshausen 10. 10. 1892; Ökonom, zuletzt Rentmeister bei Herrn von Schwertzell zu Willingshausen.
Wilhelm Conrady: geb. 25. 7. 1829, + Miltenberg 1. 12. 1903; zuletzt Kreisrichter zu Rüdesheim, i. R. in Miltenberg, Limesforscher.
Ludwig Conrady: geb. Idstein 5. 1. 1833, + Wiesbaden 19. 1. 1907; 1857 Zweiter Kaplan, bis 1872 Pfarrer in Wiesbaden, dann im Ruhestand, theologischer Schriftsteller und nassauischer Historiker.
Dr. August Conrady: geb. Wiesbaden 28. 4. 1864, + Leipzig 4. 6. 1925; Sprachwissenschaftler, Sinologe, 1903/04 Professor an der Universität Peking/China, 1906 a. o., 1920/1922 ordentlicher Professor an der Universität Leipzig.
Jakob Gerhardi: aus Ödenburg in Ungarn, gest. Schierstein 1805, Handelsmann 1786 in Dordrecht, 1788 in Bonn, 1789 in Koblenz, 1790-1797 zugleich Administrator des nassau-usingischen Eisenhammers bei Seitzenhahn, 1797-1805 in Schierstein (1797-1805).
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Findbuch von Hellmuth Gensicke, 1977
Umfangreiche Korrespondenzen in Familienangelegenheiten und mit Zeitgenossen; Akten zur Güter- und Vermögensverwaltung; Geschäftspapiere der Kaufmannsfamilie Gerhardi, Ende 18. Jh.; Archivaliensammlungen (u. a. zum Bergbau) aus dem 18. und 19. Jh.; Berichte, Ausarbeitungen und Sammlungen zur Altertumskunde, zur nassauischen Landesgeschichte sowie zur Limes- und Burgenforschung, Vereinsschriftgut.
Inhaltsangabe im Einzelnen:
zu Christian Friedrich Habel (geb. 1747): Persönliches und Reisen; vornehmlich nassau-usingische Angelegenheiten: allgemeine Verwaltung, Industrie, Landwirtschaft, Mineralogie, Bergbau- und Hüttenwesen, Kameralsachen; Korrespondenz 1773-1814, Laufzeit 1764-1814;
zu Friedrich Gustav Habel: Laufzeit 1803-1867;
zu Dr. August Conrady: Restnachlass, überwiegend vor 1885;
zu Jakob Gerhardi: Geschäftssachen, Prozesssachen, vor allem Handelskorrespondenz, 1786-1805.
Bestandsgeschichte: Betrifft nur Teilnachlass August Conrady: Restnachlass, überwiegend vor 1885; Hauptnachlass im Zweiten Weltkrieg verlorengegangen.
Geschichte des Bestandsbildners: Christian Friedrich Habel: geb. Kirberg 1712, + Altenheim 1775; Pfarrer und Ephorus zu Altenheim bei Lahr.
Christian Friedrich Habel: geb. 1747, + 1814; 1780-1800 nassau-usingischer Hofkammerrat, Antiquar und Geschichtsforscher, Limesforscher.
Georg Philipp Habel: geb. Kirberg 1716, + Wallrabenstein 1795; Grundschultheiß und Landhauptmann zu Wallrabenstein.
Friedrich Gustav Habel: geb. Oranienstein 22. 2. 1793, + Miltenberg 2. 7. 1867; Archivar und Altertumsforscher, Gutsbesitzer in Schierstein bei Wiesbaden und von Schloss Miltenberg, Mainfranken, 1829-1837 Archivar beim Historischen Archiv in Wiesbaden, nassauischer Landesdeputierter, 1829-1851 Sekretär des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung, Mitbegründer und Vorstandsmitglied des Römisch-Germanischen Zentralmuseums in Mainz, Vorsitzender des Zentralausschusses zur Erforschung des Limes des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine.
Karl Habel (geb. Wiesbaden 1795, + Schierstein 18. 3. 1813).
Luise Conrady, geborene Habel (geb. Wiesbaden 11. 9. 1796, + Wiesbaden 14. 6. 1861), verheiratet seit 1820 mit Friedrich Heinrich Ludwig Conrady (1794-1832), zuletzt Rezepturbeamter und Rat zu Rüdesheim.
Achilles Conrady: geb. Usingen 25. 11. 1822, + 1849; Kaplan zu Nied.
Heinrich Conrady: geb. Usingen 2. 7. 1825, + Willingshausen 10. 10. 1892; Ökonom, zuletzt Rentmeister bei Herrn von Schwertzell zu Willingshausen.
Wilhelm Conrady: geb. 25. 7. 1829, + Miltenberg 1. 12. 1903; zuletzt Kreisrichter zu Rüdesheim, i. R. in Miltenberg, Limesforscher.
Ludwig Conrady: geb. Idstein 5. 1. 1833, + Wiesbaden 19. 1. 1907; 1857 Zweiter Kaplan, bis 1872 Pfarrer in Wiesbaden, dann im Ruhestand, theologischer Schriftsteller und nassauischer Historiker.
Dr. August Conrady: geb. Wiesbaden 28. 4. 1864, + Leipzig 4. 6. 1925; Sprachwissenschaftler, Sinologe, 1903/04 Professor an der Universität Peking/China, 1906 a. o., 1920/1922 ordentlicher Professor an der Universität Leipzig.
Jakob Gerhardi: aus Ödenburg in Ungarn, gest. Schierstein 1805, Handelsmann 1786 in Dordrecht, 1788 in Bonn, 1789 in Koblenz, 1790-1797 zugleich Administrator des nassau-usingischen Eisenhammers bei Seitzenhahn, 1797-1805 in Schierstein (1797-1805).
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Findbuch von Hellmuth Gensicke, 1977
16,0 lfm (1026 Nummern)
Bestand
Literatur: zu Wilhelm Conrady: Otto Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl. Wiesbaden 1992, Nr. 617.
Literatur: zu Christian Friedrich Habel (geb. 1747): Otto Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl. Wiesbaden 1992, Nr. 1473.
Literatur: zu Friedrich Gustav Habel: Cornelia Rösner, Nassauische Parlamentarier. Ein biographisches Handbuch. Wiesbaden 1997, S. 65
Literatur: zu Dr. August Conrady: Otto Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl. Wiesbaden 1992, Nr. 615.
Literatur: zu Friedrich Gustav Habel: Otto Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl. Wiesbaden 1992, Nr. 1474.
Literatur: zu Ludwig Conrady: Otto Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl. Wiesbaden 1992, Nr. 616.
Literatur: zu Christian Friedrich Habel (geb. 1747): Otto Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl. Wiesbaden 1992, Nr. 1473.
Literatur: zu Friedrich Gustav Habel: Cornelia Rösner, Nassauische Parlamentarier. Ein biographisches Handbuch. Wiesbaden 1997, S. 65
Literatur: zu Dr. August Conrady: Otto Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl. Wiesbaden 1992, Nr. 615.
Literatur: zu Friedrich Gustav Habel: Otto Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl. Wiesbaden 1992, Nr. 1474.
Literatur: zu Ludwig Conrady: Otto Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl. Wiesbaden 1992, Nr. 616.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ