Rentamt Heidenheim (vorbayerisch) (Bestand)
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Rentamt Heidenheim (vorbayerisch)
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1498 - 1835
Vorbemerkung: Die Rentämter als Unterbehörden der Finanzverwaltung wurden im Zuge der umfassenden Behördenreformen des Kurfürstentums Bayern 1802/03 eingeführt. Ihr Sprengel deckte sich mit denem der gleichzeitig geschaffenen Landgerichte ("älterer Ordnung"). In Franken wurden diese Behörden mit den Anfall an Kurpfalzbayern bzw. das Königreich Bayern - nach einer kurzen Übergangszeit - eingeführt. Die bayerischen Behörden übernahmen die Unterlagen der aufgelösten Behörden des Alten Reichs, soweit diese für ihre Tätigkeit von Belang waren. In der Regel waren dies umfangreiche Registraturen. Erst über diese bayerischen Rentämter sind die älteren Unterlagen vor etwa 1808/1811 an das Staatsarchiv abgegeben worden. Hier wurden diese Bestände unter dem Namen der abgebenden Behörde erfasst. Ende des 20. Jahrhunderts wurden die Unterlagen grob anhand der Stichjahre 1806-1808 in jene der Rentämter bzw. jene der Vorgängerbehörden geteilt und lagerungstechnisch geschieden. Zur Unterscheidung von Unterlagen mit der eigentlichen Provenienz Rentamt ist bei den älteren Unterlagen der Zusatz "vorbayerisch" hinzugefügt worden. Das vorliegende Findmittel entstand durch Retrokonversion, das heißt Eingabe des (meist) handschriftlichen alten Findbuchs durch Frau Myria Fensel und ohne Autopsie der eigentlichen Archivalien. Eine Präzisierung und gegebenenfalls auch Korrektur der Inhaltsangaben und Laufzeiten wird im Rahmen künftiger Analysen erfolgen (s.u.). Es sei betont, dass eine genauere Provenienzanalyse noch nicht stattgefunden hat. Aktenbetreffe, die den Namen einer „vorbayerischen“ Behörde führen, bezeichnen damit keineswegs zwingend die tatsächliche Provenienz, sondern oftmals nur den Namen derjenigen aufgelösten Behörde, von der das bayerische Rentamt die Akte übernahm (Beispiel: Ein „Acta des preußischen Kameralamts X“ mit Laufzeit 1750; da diese Behörde erst 1797 geschaffen wurde, stammt sie zweifellos von einer noch älteren Vorgängerbehörde). Nürnberg, im April 2020 Dr. Daniel Burger
Rentamt Heidenheim (vorbayerisch)
1104
Bestand
Akten
ger
Ergänzende Hinweise: in EDV komplett erfasst; Online-Findmittel in Bearbeitung; Alte Repertoriennummer: Rep. 225/13/I/a; Interne Vermerke: zahlreiche Duplikate müssen noch kontrolliert werden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ
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