Abt Konrad und der Konvent des Klosters Comburg (Kamberg) und der Pleban Johannes in Hall bekunden: Mit ihrer Zustimmung hat ¿ Konrad von Vellberg zu seinem, seiner Frau Katharina, seiner Vorfahren und Nachkommen Seelenheil den Altar in der Kapelle des Kirchhofs der Pfarrkirche zu Hall errichtet und mit folgenden Einkünften ausgestattet: aus einer Hube (mansus) in Steinbächle (Steinbach) bei Klingenfels, Inhaber: die Bechhofen, 15 Schilling Heller, 5 Malter gemischte Frucht, 5 Malter Dinkel (spelte), 4 Malter Hafer Steinbacher Meß, 2 Herbsthühner, 1 Fastnachtshuhn; in Unterspeltach aus den Lehen des Koppe und Wesse je 10 Schilling Heller, 1 Herbsthuhn, 1 Fastnachtshuhn, aus dem Lehen der Müllerin, Vorbesitzer: Schweizer (Sweitzer), 1 Pfund Heller, 1 Herbsthuhn, 1 Fastnachtshuhn; in Stetten bei Gründelhardt aus den Lehen des Konrad Weber und des Hirte je 1 Pfund Heller, 1 Herbsthuhn, 1 Fastnachtshuhn und zwei Wiesen unter dem Greifenberg (Griffenberg); in Mittelfischach (Mitteln Vischach) aus dem Lehen des Schaller oder Scheller (Scheiller) 12 Schilling Heller, 2 Herbsthühner, 1 Fastnachtshuhn und aus dem Lehen des Seifried (Sifrid) Weihe 5 1/2 Schilling Heller, 1/2 Fastnachtshuhn. Die Kollatur des Altars steht bei dem Kloster Comburg (Kamberg), doch haben Katharina und deren Brüder und Schwestern auf Lebenszeit das Präsentationsrecht.
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