Die Brüder Philipp und Matheus Strasser zu Sölhaim (1) verkaufen Erzbischof Johann Jacob von Salzburg zwei Teile des kleinen und großen Zehnts sowie Gülten und Güter in Teisendorffer (2) Pfarrei und Raschenberger (3) Landgericht, nämlich den Zehnt des Hanns Wänerstorffer und seines Nachbarn in Wänerstorff (4), von sieben Häusern [Müeßgang, Geörg Auer vom Schneidergütl, Leonhard Wüecherl, Hainrich Neumair, Hanns Weyrer, Steffan Mayr, Hanns Auer] in Roßdorf (5), in Unfarting (6) [Pindtergütl, bestandsweise im Besitz von Hannß Moßleüttner, Hanns Urban, Leonhart Schuepl, Wolfgang, Cristoff Wiecherl, Lorentz Hueber d.J., Michl Voglscheich, Hanns Strobl, Hanns von der Linden, Leonhard Müllreuter, Hanns Leuttenpacher, Müller zu Müllfelden (7)], in Warißloch (8) [Hanns Frölich, Wolfgang, Hanns], dann weitere Zehnten aus der Umgebung von Ober Teisendorf (9), nämlich zwei Teile großen und kleinen Zehnt von Hanns Goczman zu Oberteisendorf, Wolfganng Gassner, Leonhard Steger, Wolf Häuser an der Schnaidt, Wolfganng Grießhackher, Sebastian Grießhackher, Andre Helmpichler, Hanns Praittenlohner, Geörg Praittenlohner, Engl in Reisach (10), Andre Pader in Reisach und von dem Kalltenpacherischen Gütl in Reisach. Hans Häuser von Oberteisendorf gibt ein Drittel Zehnt, ebenso Geörg Kreuch. Zum Verkauf kommt auch ein Zehnt zu Talhausen (11) [Marx Kaindl, Ruep Schmidt, Zacherl, Hainrich genannt Gilg Schmidt, Sebastian Zißtler vom Eslgütl], außerdem folgende Gülten: vom Hochmueth Gütl [zu Oberteisendorf] des Geörg Kreuch, von der Vorwiese zu Oberteisendorf des Hanns Paldauf, vom Gut Hoched des Uelrich Müeßganng, von der Wiese Dornpeunt des Balthasar Gleichwirt, vom Krautgarten beim Kreuz samt den Anwänden vom Hächlschmidt, die Sebastian Stöckhl bestandsweise inne hat, sowie von der Holzwiese, die Ruep Eder oder Argl bestandsweise inne hat. Sämtliche Güter haben die Brüder von ihrem verstorbenen Vater Jakob Strasser geerbt und bisher nach Erbrecht genutzt. Die Kaufsumme beträgt 1500 Gulden [ein Gulden zu 60 Kreuzer oder 15 Batzen], deren Eingang sie dem Erzbischof quittieren. Sie leisten Gewährschaft für den Verkauf nach dem Recht des Landes Salzburg, behalten sich aber ein Rückkaufrecht für die nächsten zehn Jahre vor. Mit eigenhändiger Unterschrift der beiden Brüder. Empfänger: Salzburg: Erzstift. Siegler: S1: Strasser, Philipp, zu Söllheim. S2: Strasser, Mathias, zu Söllheim

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Bayerisches Hauptstaatsarchiv
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