Inventare des Antiquars Vischer zum Sturz 1775/76, Unterfasz. 5: Lit. T Z (Frei aufgestellte Stücke)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 20 a Bü 97
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 20 a Kunstkammer (Kunstkabinett)
Kunstkammer (Kunstkabinett) >> 1. Inventare, Zugangs- und Abgabeverzeichnisse >> 1.7 Zeitraum 1775 - 1784
1776
Verzeichnis (doppelt) der in den 3 Zimmern der Kunstkammer außerhalb der Kästen aufgestellten Stücke
Das Verzeichnis stimmt fast vollkommen mit dem 1771 angelegten Verzeichnis der frei aufgestellen Stücke überein (vgl. A 20 a Bü 86), lediglich das letzte dort verzeichnete Stück (Nr. 50: ein Münzkasten aus Hartholz) fehlt.
Jedem Eintrag wurde ein späterer Vermerk beigefügt, der auf eine Verlagerung hinweist:
- Nr. 1 "im Saal";
- Nr. 2, 5, 23, 36 (z. T.) "im Öhrn" (d.h. Hausflur);
- Nr. 3, 16, 17, 29-31, 34, 35 "im Schlafzimmer";
- Nr. 4 "im Antiquitaetenzimmer";
- Nr. 6 "im Nebenzimmer vom Münz-Cabinet";
- Nr. 7, 10, 13, 15, 18, 21, 26 (z. T.) "in der Rumpelkammer im Herrenhaus" (vgl. Rumpelkammer-Verzeichnis von 1776: A 20 a Bü 104);
- Nr. 8, 22, 25, 26 (z. T.), 27, 28, 49 "in der Rumpelkammer im Prinzenbau" (vgl. ebd.);
- Nr. 33, 36 (z. T.), 37-40, 42 "in der Rumpelkammer" (vgl. ebd.);
- Nr. 9 "im Münz-Cabinet";
- Nr. 11 befindet sich bereits bei Abfassung des Dokuments in der Hofbibliothek in Ludwigsburg (vgl. A 20 a Bü 113 Nr. 27);
- Nr. 14 "ist im Prinzenbau beym Auszug stehen geblieben, u. von da in die Stein-Mezen-Hütte bey dem Neuen Schloß transportiert worden";
- Nr. 19, 20, 26 (z. T.), 32, 44-47 zu den "Artefacta", im dortigen Inventar Nr. 1-7, 10 (vgl. A 20 a Bü 115 Nr. 3);
- Nr. 24, 26 (z. T.) "an der Wand auf der untern Stiege";
- Nr. 41 "im Kästlein des Tisches";
- Nr. 48 "auf Serenissimi mündlichen Befehl den 2. Juli 1780 nach Hohenheim abgegeben", mit Verweis auf einen vorliegenden Empfangsschein des Kammerdieners Haußmann.
Vgl. a. Sturzbericht von 1784/85 (A 20 a Bü 119) sowie Folgeverzeichnis im Hauptinventar von 1785 (A 20 a Bü 130, fol. 161-168 und folgende Einlegeblätter).
Das Verzeichnis stimmt fast vollkommen mit dem 1771 angelegten Verzeichnis der frei aufgestellen Stücke überein (vgl. A 20 a Bü 86), lediglich das letzte dort verzeichnete Stück (Nr. 50: ein Münzkasten aus Hartholz) fehlt.
Jedem Eintrag wurde ein späterer Vermerk beigefügt, der auf eine Verlagerung hinweist:
- Nr. 1 "im Saal";
- Nr. 2, 5, 23, 36 (z. T.) "im Öhrn" (d.h. Hausflur);
- Nr. 3, 16, 17, 29-31, 34, 35 "im Schlafzimmer";
- Nr. 4 "im Antiquitaetenzimmer";
- Nr. 6 "im Nebenzimmer vom Münz-Cabinet";
- Nr. 7, 10, 13, 15, 18, 21, 26 (z. T.) "in der Rumpelkammer im Herrenhaus" (vgl. Rumpelkammer-Verzeichnis von 1776: A 20 a Bü 104);
- Nr. 8, 22, 25, 26 (z. T.), 27, 28, 49 "in der Rumpelkammer im Prinzenbau" (vgl. ebd.);
- Nr. 33, 36 (z. T.), 37-40, 42 "in der Rumpelkammer" (vgl. ebd.);
- Nr. 9 "im Münz-Cabinet";
- Nr. 11 befindet sich bereits bei Abfassung des Dokuments in der Hofbibliothek in Ludwigsburg (vgl. A 20 a Bü 113 Nr. 27);
- Nr. 14 "ist im Prinzenbau beym Auszug stehen geblieben, u. von da in die Stein-Mezen-Hütte bey dem Neuen Schloß transportiert worden";
- Nr. 19, 20, 26 (z. T.), 32, 44-47 zu den "Artefacta", im dortigen Inventar Nr. 1-7, 10 (vgl. A 20 a Bü 115 Nr. 3);
- Nr. 24, 26 (z. T.) "an der Wand auf der untern Stiege";
- Nr. 41 "im Kästlein des Tisches";
- Nr. 48 "auf Serenissimi mündlichen Befehl den 2. Juli 1780 nach Hohenheim abgegeben", mit Verweis auf einen vorliegenden Empfangsschein des Kammerdieners Haußmann.
Vgl. a. Sturzbericht von 1784/85 (A 20 a Bü 119) sowie Folgeverzeichnis im Hauptinventar von 1785 (A 20 a Bü 130, fol. 161-168 und folgende Einlegeblätter).
2 Foliohefte, Bl. 1-10
Archivale
Kerster, Johann; Uhrmacher
Santo Belli, Pietro delli, Kammermohr
Hohenheim : Stuttgart S; Schloss
Ludwigsburg LB; Hofbibliothek
Ludwigsburg LB; Medaillenkabinett
Ludwigsburg LB; Schloss
Stuttgart S; Neues Schloss
Stuttgart S; Prinzenbau
Württembergische Kunstkammer; Behältnisse
Württembergische Kunstkammer; Elfenbein, Bein, Zahn
Württembergische Kunstkammer; Holz
Württembergische Kunstkammer; Keramik, Gips
Württembergische Kunstkammer; Mineralien, Fossilien
Württembergische Kunstkammer; Musikinstrumente
Württembergische Kunstkammer; Religiöses
Württembergische Kunstkammer; Stein, Edelstein
Württembergische Kunstkammer; Technische Modelle
Württembergische Kunstkammer; Textilien
Württembergische Kunstkammer; Unedles Metall
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Altwürttembergisches Archiv (Tektonik)
- Auslesebestände über die Landesverwaltung, Kabinett und Hofbehörden (Tektonik)
- Hofverwaltung (Tektonik)
- Kunstkammer (Kunstkabinett) (Bestand)
- 1. Inventare, Zugangs- und Abgabeverzeichnisse (Gliederung)
- 1.7 Zeitraum 1775 - 1784 (Gliederung)
Namensnennung 3.0 Deutschland