Erbleihe der Lauterbacher Papiermühle und Gesuch des Gottfried Dornemann um lehnsherrlichen Verpfändungs- bzw. Verkaufskonsens
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F 27 A, 67/377
F 27 A, Abt. 67 Nr. 352
F 27 A Herrschaft Riedesel zu Eisenbach: Herrschaft Riedesel zu Eisenbach - Samtarchiv
Herrschaft Riedesel zu Eisenbach: Herrschaft Riedesel zu Eisenbach - Samtarchiv >> 67. Oberhessische Aktivlehen >> Lauterbach
1795, 1845-1848, 1854
Enthält u.a.: Erbleihbrief des Karl Georg Riedesel, für sich und seinen Onkel Christian Volprecht, und Friedrich Adolph Riedesel, für sich und seinen Bruder Johann Conrad, für Johann Gottfried Dornemann, Papiermüller zu Lauterbach, über die Papiermühle am Heisterwasser unter Beendigung der Temporalpacht des Papiermüllers Mattenfeld, 1795
Enthält u.a.: Gesuch des Gottfried Dornemann betr. Verpfändungskonsens wegen einer Kapitalaufnahme über 6000 Gulden im Jahr 1828 auf 30 Jahre in Folge der schweren Krankheit seiner Ehefrau sowie einer erneut notwendigen Kapitalaufnahme über 3.000 Gulden, 1845
Enthält u.a.: Bericht der Riedeselschen Renteiverwaltung betr. Gesuch des Dornemann und starke Verbesserung der Lauterbacher Papiermühle schon durch dessen Vater, 1845
Enthält u.a.: Gesuch des Gottfried Dornemann betr. Verkaufskonsens, 1845
Enthält u.a.: Bericht der Renteiverwaltung betr. dem Gesuch des Dornemann entgegenstehenden Bedingungen des 1795 für dessen Großvater ausgestellten Erbleihbriefs, 1845
Enthält u.a.: Gesuch des Dornemann betr. Kapitalaufnahme von 4.000 Gulden, die durch den Wert der Mühle von 10.000 Gulden mehr als doppelt gedeckt sei, 1846
Enthält u.a.: Bericht der Renteiverwaltung nebst Gutachten des Hofgerichtsadvokaten Dr. Engelbach zu Gießen betr. Verpfändungsgesuch des Dornemann, 1846
Enthält u.a.: Schreiben des Johannes Alt im Namen des minderjährigen Christian Dornemann, Gottfried Dornemanns Sohn, betr. Verkauf der Papiermühle auf Grund des Verpfändungsvertrags, 1847
Enthält u.a.: Berichte der Renteiverwaltung betr. Gesuch der Erben des Papierfabrikanten Dornemann zu Lauterbach um Ablösung von der Erbleihe sowie die Erörterung und Beseitigung Probleme bzgl. der genauen Höhe der Erbpacht, 1848
Enthält u.a.: Bericht der Renteiverwaltung betr. Ablösung der Grundrenten insb. jährliche Entrichtung von der Papiermühle zu Lauterbach, 1854
Enthält u.a.: Gesuch des Gottfried Dornemann betr. Verpfändungskonsens wegen einer Kapitalaufnahme über 6000 Gulden im Jahr 1828 auf 30 Jahre in Folge der schweren Krankheit seiner Ehefrau sowie einer erneut notwendigen Kapitalaufnahme über 3.000 Gulden, 1845
Enthält u.a.: Bericht der Riedeselschen Renteiverwaltung betr. Gesuch des Dornemann und starke Verbesserung der Lauterbacher Papiermühle schon durch dessen Vater, 1845
Enthält u.a.: Gesuch des Gottfried Dornemann betr. Verkaufskonsens, 1845
Enthält u.a.: Bericht der Renteiverwaltung betr. dem Gesuch des Dornemann entgegenstehenden Bedingungen des 1795 für dessen Großvater ausgestellten Erbleihbriefs, 1845
Enthält u.a.: Gesuch des Dornemann betr. Kapitalaufnahme von 4.000 Gulden, die durch den Wert der Mühle von 10.000 Gulden mehr als doppelt gedeckt sei, 1846
Enthält u.a.: Bericht der Renteiverwaltung nebst Gutachten des Hofgerichtsadvokaten Dr. Engelbach zu Gießen betr. Verpfändungsgesuch des Dornemann, 1846
Enthält u.a.: Schreiben des Johannes Alt im Namen des minderjährigen Christian Dornemann, Gottfried Dornemanns Sohn, betr. Verkauf der Papiermühle auf Grund des Verpfändungsvertrags, 1847
Enthält u.a.: Berichte der Renteiverwaltung betr. Gesuch der Erben des Papierfabrikanten Dornemann zu Lauterbach um Ablösung von der Erbleihe sowie die Erörterung und Beseitigung Probleme bzgl. der genauen Höhe der Erbpacht, 1848
Enthält u.a.: Bericht der Renteiverwaltung betr. Ablösung der Grundrenten insb. jährliche Entrichtung von der Papiermühle zu Lauterbach, 1854
Sachakte
zu den Papierfabrikanten Dornemann siehe auch F 27 A Nr. 38/879, 999 sowie Gerda HENKEL, Die Papiermacher-Ahnen in der Ahnentafel der Geschwister Henkel, Privatdruck 1941, hier: 2. Das Geschlecht Dornemann, S. 138-213 (Bibliothek P 495)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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01.07.2025, 13:39 MESZ
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