[Angelegenheiten der Juden]
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 143 Bü 3228
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 143 Ministerium des Innern II
Ministerium des Innern II >> Juden
1809-1839
1) Verhältnisse der Juden in Beziehung auf den zunftmäßigen Land- und Hausierhandel, 1815 - 1817;
2) Ehesachen der jüdischen Einwohner Württembergs, 1811;
3) Die Verlassenschaft der zu Hechingen verstorbenen Schwiegermutter des Hofbankiers Kaula, insbesondere der Abzug, 1809 - 1810;
4) Teilung der Verlassenschaft des Hoffaktors Mayer Löw zu Sontheim Oberamt Heilbronn, 1815;
5) Behandlung der Zubringensinventarien bei Heiraten der Juden sowie der Ehepakte, Beschwerde des Rabbiners Hirsch Levi Kunreuther zu Mergentheim wegen der ihm entgehenden Emolumente bei Inventuren und Teilungen, 1818;
6) Gesuch des zur jüdischen Religion sich bekennenden Skribenten David Löser von Crailsheim um Zulassung zum Substitutenexamen, Form der Eidesleistung der Juden überhaupt und des Huldigungseides im besonderen. Die Verwendung des israelitischen Justizreferendars erster Klasse Salomon Pflaum von Pflaumloch im öffentlichen Dienst, 1813 - 1833, 1839;
7) Gesuche mehrerer Judengemeinden um Überlassung ihrer jährlichen Beiträge an die Zucht- und Waisenhäuser, 1820 - 1826;
8) Beschwerde des jüdischen Gemeindevorstehers Leopold Isarr zu Sontheim Oberamt Heilbronn gegen die Druckschrift des Hartwig von Kundt-Radowsky (Juden-Spiegel), 1821
2) Ehesachen der jüdischen Einwohner Württembergs, 1811;
3) Die Verlassenschaft der zu Hechingen verstorbenen Schwiegermutter des Hofbankiers Kaula, insbesondere der Abzug, 1809 - 1810;
4) Teilung der Verlassenschaft des Hoffaktors Mayer Löw zu Sontheim Oberamt Heilbronn, 1815;
5) Behandlung der Zubringensinventarien bei Heiraten der Juden sowie der Ehepakte, Beschwerde des Rabbiners Hirsch Levi Kunreuther zu Mergentheim wegen der ihm entgehenden Emolumente bei Inventuren und Teilungen, 1818;
6) Gesuch des zur jüdischen Religion sich bekennenden Skribenten David Löser von Crailsheim um Zulassung zum Substitutenexamen, Form der Eidesleistung der Juden überhaupt und des Huldigungseides im besonderen. Die Verwendung des israelitischen Justizreferendars erster Klasse Salomon Pflaum von Pflaumloch im öffentlichen Dienst, 1813 - 1833, 1839;
7) Gesuche mehrerer Judengemeinden um Überlassung ihrer jährlichen Beiträge an die Zucht- und Waisenhäuser, 1820 - 1826;
8) Beschwerde des jüdischen Gemeindevorstehers Leopold Isarr zu Sontheim Oberamt Heilbronn gegen die Druckschrift des Hartwig von Kundt-Radowsky (Juden-Spiegel), 1821
8 U´Fasz.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:32 MEZ