AUSSTELLER: Haupt- und Residenzstadt Karlsruhe.
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Baden, Sammlung 1995 D Nr. 674
Mainau S. 946 O. G.[?] 136 (Vorsignatur 1); R 7538; Gr.[oßherzogliches] Privat-Kupferstich-Kabinett (Vorsignatur 2).
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Baden, Sammlung 1995 D Baden, Sammlung 1995: Dedikationen
Baden, Sammlung 1995: Dedikationen >> 2. Großherzog Friedrich I. und Großherzogin Luise >> 2.5. Stiftungen, Auszeichnungen und Geschenke des großherzoglichen Hauses
07.1880, Karlsruhe
ANLASS: Geschenk eines Porträts Großherzog Friedrichs I.
ADRESSE: Karton, 1 Bl. auf der hinteren Deckelinnenseite, vom Einschlag gerahmt, Hs. farbig verziert, 66,5 x 50,5 cm. Huldigungstext auf der Platte einer gezeichneten, denkmalähnlichen Architektur, seitlich von grauweißen Pilastern gerahmt, darüber ein mehrfach gekehlter Architrav mit Eckrisaliten. Vor den Pilastern auf vorspringenden Eckpilastern eines Sockels zwei reich verzierte Ständer mit rauchenden Schalen. Auf dem Architrav mittig ein goldener Lorbeerkranz mit Krone und Greifen; in dessen Füllung auf dunkelrotem Grund eine reich verzierte goldene Chiffre F. Unten auf dem Sockel ein grüner Lorbeerkranz, von dem eine Doppelschleife in den badischen Farben herabfällt; die gelbe Schleife trägt das Ausstellungsdatum. Im linken Viertel des asymmetrisch komponierten Schmuckblattes ein Piedestal mit Estrade; darin auf einem Thron sitzend in weißem wallendem Gewand eine weibliche Allegorie mit Krone, Karlsruher Stadtwappen auf neo-barockem Schild; hinter ihr im Muster der Thronlehne zwei Greifen; darüber, auf der Galeriestange eines Baldachins seitlich aufgestützt ein Putto, Kandelaber, Früchtedekoration. Ein zweiter Putto an der Balustrade des Stufenpodests, darauf ein Blumenbouquet. Der kalligraphische Schriftblock der Adresse ist in Anlehnung an Unger-Fraktur gestaltet, versehen mit Schnörkeln. Alle Großbuchstaben sind rot (mit Schablone) ausgeführt, die Absatzinitialen stehen in schwarzen, dunkelbraunen und roten Letterkästen frei (Schablone). Die großformatige doppelzeilige Anrede ist ebenso in Schwarz, aber mit roten Anfangsbuchstaben (Substantive) ausgeführt und mit einer über beide Zeilen gehenden roten Initiale D, überaus reich verziert im Stil der Buchdruckerkunst des 16. Jahrhunderts, eingeleitet.
KÜNSTLER: Carl Hammer, 1880.
TEXT: Dank für die Gewogenheit des Großherzogs im besonderen, der Stadt sein Bildnis dediziert zu haben und für die Wohlthaten und jederzeitigen Gnadenerweise im allgemeinen.
MAPPE: Grünes Leder und Samt auf Pappe, vorderer Spiegel in grüner Seide, 66,5 x 50,5 x 2 cm. Die Mittelfelder aus schwarz-grünem Samt durch einen ledernen Schmuckrahmen mit blindgeprägtem Floraldekor gefaßt (Neo-Renaissance); Einschlag mit rapportierenden Rankenmotiven und vier feinen Rahmenlinien goldgeprägt.
WERKSTATT: -
Bemerkung zur Vorsignatur 1: hs. auf längsovalem blaugerandeten Aufkleber. Bemerkung zur Vorsignatur 2: verblaßter Stempel auf Urkunde.
ADRESSE: Karton, 1 Bl. auf der hinteren Deckelinnenseite, vom Einschlag gerahmt, Hs. farbig verziert, 66,5 x 50,5 cm. Huldigungstext auf der Platte einer gezeichneten, denkmalähnlichen Architektur, seitlich von grauweißen Pilastern gerahmt, darüber ein mehrfach gekehlter Architrav mit Eckrisaliten. Vor den Pilastern auf vorspringenden Eckpilastern eines Sockels zwei reich verzierte Ständer mit rauchenden Schalen. Auf dem Architrav mittig ein goldener Lorbeerkranz mit Krone und Greifen; in dessen Füllung auf dunkelrotem Grund eine reich verzierte goldene Chiffre F. Unten auf dem Sockel ein grüner Lorbeerkranz, von dem eine Doppelschleife in den badischen Farben herabfällt; die gelbe Schleife trägt das Ausstellungsdatum. Im linken Viertel des asymmetrisch komponierten Schmuckblattes ein Piedestal mit Estrade; darin auf einem Thron sitzend in weißem wallendem Gewand eine weibliche Allegorie mit Krone, Karlsruher Stadtwappen auf neo-barockem Schild; hinter ihr im Muster der Thronlehne zwei Greifen; darüber, auf der Galeriestange eines Baldachins seitlich aufgestützt ein Putto, Kandelaber, Früchtedekoration. Ein zweiter Putto an der Balustrade des Stufenpodests, darauf ein Blumenbouquet. Der kalligraphische Schriftblock der Adresse ist in Anlehnung an Unger-Fraktur gestaltet, versehen mit Schnörkeln. Alle Großbuchstaben sind rot (mit Schablone) ausgeführt, die Absatzinitialen stehen in schwarzen, dunkelbraunen und roten Letterkästen frei (Schablone). Die großformatige doppelzeilige Anrede ist ebenso in Schwarz, aber mit roten Anfangsbuchstaben (Substantive) ausgeführt und mit einer über beide Zeilen gehenden roten Initiale D, überaus reich verziert im Stil der Buchdruckerkunst des 16. Jahrhunderts, eingeleitet.
KÜNSTLER: Carl Hammer, 1880.
TEXT: Dank für die Gewogenheit des Großherzogs im besonderen, der Stadt sein Bildnis dediziert zu haben und für die Wohlthaten und jederzeitigen Gnadenerweise im allgemeinen.
MAPPE: Grünes Leder und Samt auf Pappe, vorderer Spiegel in grüner Seide, 66,5 x 50,5 x 2 cm. Die Mittelfelder aus schwarz-grünem Samt durch einen ledernen Schmuckrahmen mit blindgeprägtem Floraldekor gefaßt (Neo-Renaissance); Einschlag mit rapportierenden Rankenmotiven und vier feinen Rahmenlinien goldgeprägt.
WERKSTATT: -
Bemerkung zur Vorsignatur 1: hs. auf längsovalem blaugerandeten Aufkleber. Bemerkung zur Vorsignatur 2: verblaßter Stempel auf Urkunde.
Archivale
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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- Baden, Sammlung 1995: Dedikationen (Archival holding)
- 2. Großherzog Friedrich I. und Großherzogin Luise (Classification)
- 2.5. Stiftungen, Auszeichnungen und Geschenke des großherzoglichen Hauses (Classification)