Dietrich Boghel, Propst der Wormser Kirche, apostolischer Nuntius für die Einkünfte, Rechte und Besitzungen der Apostolischen Kammer in den Städten des Erzbistums und der Kirchenprovinz Mainz und von Papst Martin V. bestellter Generalkollektor der Ausstände, beurkundet, daß ihm Dietrich Herbst, Propst zu Wiesenbach (Wysembach) im Bistum Worms OSB, Mönch des Klosters Ellwangen (Elwangen) im Bistum Augsburg, und Mag. Johann, Dekan der Kirche St. Martin in Worms, als Stellvertreter Herrn Syfrids [II.], Abt des gen. Klosters Ellwangen, die auf 150 rheinische Gulden veranschlagten Annaten der Pfarrkirchen in Spechbach, Bühlertann (Tann prope castrum Tannenburg), Laub und Appetshofen (Appatzhofen) in den Bistümern Worms, Würzburg und Augsburg, die dem gen. Abt durch Papst Martin V. [am 19. Juli 1418, vgl. B 389 U 782] von neuem inkorporiert wurden, bezahlt haben. Er spricht aufgrund der ihm vom Papst und der Apostolischen Kammer übertragenen Vollmacht Abt und Konvent zu Ellwangen dieser Schuld ledig.
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Dietrich Boghel, Propst der Wormser Kirche, apostolischer Nuntius für die Einkünfte, Rechte und Besitzungen der Apostolischen Kammer in den Städten des Erzbistums und der Kirchenprovinz Mainz und von Papst Martin V. bestellter Generalkollektor der Ausstände, beurkundet, daß ihm Dietrich Herbst, Propst zu Wiesenbach (Wysembach) im Bistum Worms OSB, Mönch des Klosters Ellwangen (Elwangen) im Bistum Augsburg, und Mag. Johann, Dekan der Kirche St. Martin in Worms, als Stellvertreter Herrn Syfrids [II.], Abt des gen. Klosters Ellwangen, die auf 150 rheinische Gulden veranschlagten Annaten der Pfarrkirchen in Spechbach, Bühlertann (Tann prope castrum Tannenburg), Laub und Appetshofen (Appatzhofen) in den Bistümern Worms, Würzburg und Augsburg, die dem gen. Abt durch Papst Martin V. [am 19. Juli 1418, vgl. B 389 U 782] von neuem inkorporiert wurden, bezahlt haben. Er spricht aufgrund der ihm vom Papst und der Apostolischen Kammer übertragenen Vollmacht Abt und Konvent zu Ellwangen dieser Schuld ledig.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 397 II Bü 506
RSig.: No. 10; Litt. A Lad. 79
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 397 II Ellwangen: Ältere Fürstliche Akten
Ellwangen: Ältere Fürstliche Akten >> 9. Geistliche Verwaltung >> 9.5 Angelegenheiten einzelner Pfarreien und Heiligenpflegen >> 9.5.17 Laub >> Versehung der Pfarrei Laub
1420 März 2 (sabbato ante dominicam qua in ecclesia dei cantatur Reminiscere)
Abtei Ellwangen
1 Bü
Urkunden
Ausstellungsort: Worms (Wormacie)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg., besch.
Vermerke: Rv.: Quitacio a domino Theodore Böghel preposito Wormatiensi tradita, collectoris generalis pro annatis parrochialium ecclesiarum in Spechbach, Tann, Laub et Appatzhofen sabbato ante Reminiscere anno XX; Nachtrag: tempore Syfridi abbatis Elvacensis
Besonderheiten: In Bü 506 eingeheftet.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg., besch.
Vermerke: Rv.: Quitacio a domino Theodore Böghel preposito Wormatiensi tradita, collectoris generalis pro annatis parrochialium ecclesiarum in Spechbach, Tann, Laub et Appatzhofen sabbato ante Reminiscere anno XX; Nachtrag: tempore Syfridi abbatis Elvacensis
Besonderheiten: In Bü 506 eingeheftet.
Versehung der Pfarrei Laub
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:51 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
- Bistümer, Stifte, Klöster und Pfarreien (Tektonik)
- Ellwangen: Ältere Fürstliche Akten (Bestand)
- 9. Geistliche Verwaltung (Gliederung)
- 9.5 Angelegenheiten einzelner Pfarreien und Heiligenpflegen (Gliederung)
- 9.5.17 Laub (Gliederung)
- Versehung der Pfarrei Laub (Archivale)