Belehnung
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KA Kle S52, 1
S52 - Urkundensammlung
S52 - Urkundensammlung
1732 Oktober 18
Enthält: Friedrich Wilhelm, König von Preußen, Prinz von [...] Geldern (Geldre) und Kleve (Cleve), gibt in Anwesenheit und Zeugnis seines Geheimrates Johann von Motzfeldt und seines Vizekanzlers Heinrich von Diest der Bitte der Witwe von Friedeborn geborene de Beyer statt und belehnt nach dem Tod seines Hoffiskals Matthias Bömer [Boemer] seinen Hofgerichtsadvokaten Johann Robert Kayser mit dem Hof zu Elswick [Elswich] und allen Zubehörungen [sambt Zubehorr], belegen im Amt Goch und dem Kirchspiel [Kirspel] Weeze, den dieser wie auch schon der Hoffiscal Matthias Bömer der Witwe von Friedenborn zu ihrem Nutzen zur Verfügung stellt, nach Zytphenschen Recht und für zwei Goldgulden, Schadloshaltung, Siegelankündigung Gegeben Cleve am 18. Octobr[is] des 1732ten Jahres Ausfertigung - Pergament, Höhe 33 cm, Breite 53,5 cm- an Pergamentstreifen anhängendes Königssiegel (Wachs) in Holzkapsel (Druchmesser 9 cm)
Archivale
Preußen, Friedrich I. von
Motzfeldt, Johann von, Geheimrat unter König Wilhelm Friedrich I.
Diest, Heinrich von, Vizekanzler unter König Wilhelm Friedrich I.
Friedeborn, von, Wittwe
Beyer, de
Boemer, Matthias von, Hoffiskal von König Wilhelm Friedrich I.
Kayser, Johann Robert, Hofgerichtsadvokat unter König Wilhelm Friedrich I.
Goch, Amt
Weeze, Kirchspiel
Königsurkunde
Königssiegel
Belehnung
Recht, Zytphensches
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:01 MEZ