A Rep. 020-21 Kaiserin-Augusta-Gymnasium / Mommsenschule (Bestand)
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A Rep. 020-21
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> A Bestände vor 1945 >> A 2 Magistrat der Stadt Berlin >> A 2.4 Nachgeordnete städtische Behörden und Einrichtungen >> A Rep. 020-03 bis A Rep. 020-ff Städtische Schulen
(1760-) 1866 - 1944
Vorwort: A Rep. 020-21 Kaiserin-Augusta-Gymnasium
1. Schulgeschichte
Das Kaiserin-Augusta-Gymnasium ging aus einer 1818 von Ludwig Cauer als Internat gegründeten Privatschule hervor. Das erste Schulgebäude, das von 1818 bis 1826 genutzt wurde, befand sich in der Münzstraße 21 in Berlin. Die Hauptfächer waren zur Zeit der Schulgründung Griechisch, Mathematik und Musik. Die Konzeption der Anstalt formulierte Cauer gemäß den Vorstellungen des Philosophen Johann Gottlieb Fichte, dessen Vorlesungen an der Universität Berlin er begeistert aufnahm. Sein Ziel war es, die intellektuelle und sittliche Anlage des Zöglings zu entwickeln. Die freie Entwicklung der Individualität des Zöglings ist hier die Hauptsache, das Unterrichtsobjekt nur Mittel zum Zweck. Die enge Münzstraße, die Stadtluft, die mangelnde Einrichtung der Schlafkammern und mancher Lehrerwohnungen veranlassten Ludwig Cauer Mitte der 20er Jahre, sich nach einem Standort auf dem Lande umzusehen. Im Jahr 1826 erfolgte der Umzug in die Berliner Straße (heute Otto-Suhr-Allee 36), in eine ehemalige Gastwirtschaft am Ostrand von dem 5000-Seelen-Städtchen Charlottenburg. Es bürgerte sich ein, von der "Cauerschen Erziehungsanstalt zu sprechen". In seiner Blütezeit, zählte das Internat 65 Zöglinge. Jedoch bewirkten Anfang der 30er Jahre der Ausbruch der Cholera, eine allgemeine soziale Not, aber auch der Wunsch der Eltern nach einem Übergang ihrer Kinder zu den höheren Klassen eines Gymnasiums, dass die Schülerzahl stetig sank. Ludwig Cauer war gezwungen die Anstalt am 1. April 1834 zu schließen. Doch das Interesse an der Schule war so groß, dass am 29. September 1834 die Schule als "Pädagogium zu Charlottenburg bei Berlin" wiedereröffnet wurde. Diesmal aber unter staatlicher Finanzierung durch Wilhelm III. Cauer hat die Wiedereröffnung nicht mehr erlebt, er starb am 24. September 1834. Durch die staatliche Übernahme veränderte sich der Charakter der Schule. Aus dem Internat wurde eine Schule, die die normalen Formen einer höheren Schule von damals angenommen hatte. Auf Betreiben der Bürger der Stadt wurden nicht mehr bloß Zöglinge des Internats, sondern auch Kinder Charlottenburger Bürger zugelassen. Durch die Einrichtung der Sekunda wurde aus dem Pädagogium im Jahr 1866, die geforderte öffentliche höhere Lehranstalt, das "Königliche Progymnasium zu Charlottenburg". Damit war die Schule zur Erteilung von Zeugnissen für den einjährigen Militärdienst berechtigt. Das "Einjährige" entspricht dem heutigen Realschulabschluss. Durch die Einrichtung einer Prima im Jahre 1869 wurde die Schule zu einem humanistischen Gymnasium erweitert. Zur Feier des Gedenktages am 24. Mai 1876 wurde die Schule nach Kaiserin Augusta benannt, die die Schule auch wenigstens einmal im Jahr besuchte. Durch die wachsende Bevölkerungszahl Berlins und damit auch Charlottenburgs reichten bald das Gebäude, das ursprünglich ja nicht als Schulgebäude errichtet war, nicht mehr aus. So war ein Neubau dringend notwendig. Aber erst in den Jahren 1897 - 1899 wurden die erforderlichen Mittel bereitgestellt. Im Jahr 1899 wurde der Neubau in der Cauerstraße 36-38 (heutige Ludwig-Cauer-Grundschule), als einziges humanistisches Gymnasium in Charlottenburg feierlich eingeweiht. Als "Städtisches Gymnasium zu Charlottenburg" wurde am 16. April 1901 noch eine weitere Schule gegründet. Die Schule war mit 3 Vorklassen und der Sexta in gemietete Räume des Hauses in der Passauerstraße 3 eingezogen. Mit 116 Schülern wurde die Schule am 6. Januar 1903 in den Neubau in das Gebäude des Schiller-Realgymnasiums in der Wormser Straße 11 verlegt. Durch Ministerial-Erlass vom 16. Februar 1904 erhielt es den Namen Mommsen-Gymnasium.
Im Jahr 1924 wurde dem humanistischen Gymnasium ein realgymnasialer Zweig angegliedert. Durch den Erlass wurde die Schule zu einer "Doppelanstalt". 1934 besuchten 500 Schüler das Kaiserin-Augusta-Gymnasium. Mit der Machtübertragung an die Nationalsozialisten zog der "neue Geist" auch in die Schulen ein. Selbstverständlich meldete sich die HJ anlässlich des Schuljubiläums 1935 zu Wort und trug sich als Gratulant in die Festschrift ein. Die Rolle, welche den Schulen bei der Umsetzung des nationalsozialistischen Gedankengutes zugedacht war, wird beispielhaft deutlich im Jahresbericht für das Schuljahr 1933/34. Im Winter kam in den Abschlussklassen UII und OI "Vererbungslehre und Rassenkunde" als neues Fach hinzu, in den Oberprimen mit 3, in den Untersekunden mit 2 Wochenstunden, die die Fremdsprachen und die Mathematik abtreten mussten.
Im Jahr 1943 wurde das Schulgebäude im II. Weltkrieg teilweise zerstört und 1952 wieder aufgebaut. Dr. Fritz Neiß, der vorher Direktor des Kaiserin-Augusta-Gymnasiums war, heftete nach dem Krieg in Westend Zettel an die Bäume, dass Bildungsinteressierte sich melden sollten. Das eigentliche Ziel dieser Aktion war sicherlich, die ehemaligen Schüler des Kaiserin-Augusta-Gymnasiums zu versammeln und somit den Schulbetrieb wieder aufzunehmen, d.h. die Tradition der Schule fortzuführen. Da durch den Krieg viele Gebäude, so auch das Schulgebäude, im Krieg zerstört wurden, fand der erste Unterricht nach Kriegsende in Neiß´ Privaträumen statt. Doch bald wurde es bei Prof. Dr. Neiß zu eng und man konnte in die Räume am Kaiserdamm 45/46 (heutige Heerstraße 12-14) einziehen, dass vorübergehend "Gymnasium Kaiserdamm" genannt wurde. Hier kamen die Schüler des Mommsen- und des Kaiserin-Augusta-Gymnasiums zusammen. Im September 1945 erhielt die Schule schließlich den Namen "Charlottenburger Gymnasium". Prof. Dr. Neiß wurde zum Direktor ernannt. Im Jahr 1946 wurde Neiß im Alter von 64 Jahren als Direktor des Charlottenburger Gymnasiums von Dr. Paul Genths abgelöst, der bis 1952 amtierte. Von 1952 bis 1972 wurde das Amt des Direktors von Dr. Klaus Rudolphi ausgeübt.
Am 29. September 1954 wurde in der Bayernallee 4, sicherlich aufgrund der beengten Raumsituation, der Grundstein für einen Neubau gelegt. Die neue Schule sollte an der Stelle errichtet werden, an der sich vorher das am Kriegsende niedergebrannte Herder-Gymnasium befand. Mit 550 Schülern nach dem Krieg war sie Nachfolgerin des Kaiserin-Augusta-Gymnasiums und des Mommsengymnasiums. Zur Einweihung am 30. Juni 1956 trug die Schule noch den Namen "Charlottenburger Gymnasium". Es gab ursprünglich 20 Klassenräume, die Aula, das Pendant zum Turnhallenflügel, kam erst später als Erweiterungsbau in einer zweiten Bauphase hinzu. Am 14. September 1956 wurde der Name dann in Erich-Hoepner-Gymnasium geändert. Nach einem intensiven Namensfindungsprozess erhielt die Schule unter dem jetzigen Direktor Thimm 2008 den neuen Namen Heinz-Berggruen-Gymnasium. Stadtrat Naumann überreichte am 29.05.2008 die Urkunde der Senatsverwaltung, mit der die Umbenennung zum 01.08.2008 erfolgte.
Die Schulakten wurden im Jahr 2000 als Zugang 5517 dem Landesarchiv Berlin vom BIL (Gutachterstelle für deutsches Schul- und Studienwesen im Berliner Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung und Schulentwicklung früher Pädagogisches Zentrum) übergeben.
2. Bestandsgeschichte
Der Bestand enthält 244 Akten (7,50 lfm) mit einer Laufzeit von 1760 bis 1944. Er beinhaltet Schulakten (u. a. eine Chronik), Lebensläufe der Schüler, Klassenbücher, Zeugnisse und Prüfungsakten, Schülerbögen.
Der Bestand wurde im Rahmen eines Praktikums mit der Software Augias Archiv 8.1 verzeichnet und ist nun über eine Datenbank und ein Findbuch zugänglich.
2009 wurden sie von Oliver Kunze verzeichnet. - Ergänzung Mommsenschule
Er wird wie folgt zitiert: Landesarchiv Berlin, A Rep. 020-21, Nr. … .
3. Korrespondierende Bestände
A Rep. 005-07 - Hauptamt für Kriegssachschäden (1943 -1944).
4. Literatur
Jahrhundertfeier 16.-18.03.1935 Staatliches Kaiserin-Augusta-Gymnasium Berlin Charlottenburg. Festprogramm. Schulz, Berlin 1935.
Jahresbericht Königliches Gymnasium zu Charlottenburg, Trowitzsch und Sohn, Berlin 1873.
50 Jahre Rückblicke, Einblicke: Charlottenburger Gymnasium 1945 - 1956; Erich-Hoepner-Oberschule 1956 - 1995, Berlin 1996.
Berlin, September 2009 Oliver Kunze und Kerstin Bötticher
1. Schulgeschichte
Das Kaiserin-Augusta-Gymnasium ging aus einer 1818 von Ludwig Cauer als Internat gegründeten Privatschule hervor. Das erste Schulgebäude, das von 1818 bis 1826 genutzt wurde, befand sich in der Münzstraße 21 in Berlin. Die Hauptfächer waren zur Zeit der Schulgründung Griechisch, Mathematik und Musik. Die Konzeption der Anstalt formulierte Cauer gemäß den Vorstellungen des Philosophen Johann Gottlieb Fichte, dessen Vorlesungen an der Universität Berlin er begeistert aufnahm. Sein Ziel war es, die intellektuelle und sittliche Anlage des Zöglings zu entwickeln. Die freie Entwicklung der Individualität des Zöglings ist hier die Hauptsache, das Unterrichtsobjekt nur Mittel zum Zweck. Die enge Münzstraße, die Stadtluft, die mangelnde Einrichtung der Schlafkammern und mancher Lehrerwohnungen veranlassten Ludwig Cauer Mitte der 20er Jahre, sich nach einem Standort auf dem Lande umzusehen. Im Jahr 1826 erfolgte der Umzug in die Berliner Straße (heute Otto-Suhr-Allee 36), in eine ehemalige Gastwirtschaft am Ostrand von dem 5000-Seelen-Städtchen Charlottenburg. Es bürgerte sich ein, von der "Cauerschen Erziehungsanstalt zu sprechen". In seiner Blütezeit, zählte das Internat 65 Zöglinge. Jedoch bewirkten Anfang der 30er Jahre der Ausbruch der Cholera, eine allgemeine soziale Not, aber auch der Wunsch der Eltern nach einem Übergang ihrer Kinder zu den höheren Klassen eines Gymnasiums, dass die Schülerzahl stetig sank. Ludwig Cauer war gezwungen die Anstalt am 1. April 1834 zu schließen. Doch das Interesse an der Schule war so groß, dass am 29. September 1834 die Schule als "Pädagogium zu Charlottenburg bei Berlin" wiedereröffnet wurde. Diesmal aber unter staatlicher Finanzierung durch Wilhelm III. Cauer hat die Wiedereröffnung nicht mehr erlebt, er starb am 24. September 1834. Durch die staatliche Übernahme veränderte sich der Charakter der Schule. Aus dem Internat wurde eine Schule, die die normalen Formen einer höheren Schule von damals angenommen hatte. Auf Betreiben der Bürger der Stadt wurden nicht mehr bloß Zöglinge des Internats, sondern auch Kinder Charlottenburger Bürger zugelassen. Durch die Einrichtung der Sekunda wurde aus dem Pädagogium im Jahr 1866, die geforderte öffentliche höhere Lehranstalt, das "Königliche Progymnasium zu Charlottenburg". Damit war die Schule zur Erteilung von Zeugnissen für den einjährigen Militärdienst berechtigt. Das "Einjährige" entspricht dem heutigen Realschulabschluss. Durch die Einrichtung einer Prima im Jahre 1869 wurde die Schule zu einem humanistischen Gymnasium erweitert. Zur Feier des Gedenktages am 24. Mai 1876 wurde die Schule nach Kaiserin Augusta benannt, die die Schule auch wenigstens einmal im Jahr besuchte. Durch die wachsende Bevölkerungszahl Berlins und damit auch Charlottenburgs reichten bald das Gebäude, das ursprünglich ja nicht als Schulgebäude errichtet war, nicht mehr aus. So war ein Neubau dringend notwendig. Aber erst in den Jahren 1897 - 1899 wurden die erforderlichen Mittel bereitgestellt. Im Jahr 1899 wurde der Neubau in der Cauerstraße 36-38 (heutige Ludwig-Cauer-Grundschule), als einziges humanistisches Gymnasium in Charlottenburg feierlich eingeweiht. Als "Städtisches Gymnasium zu Charlottenburg" wurde am 16. April 1901 noch eine weitere Schule gegründet. Die Schule war mit 3 Vorklassen und der Sexta in gemietete Räume des Hauses in der Passauerstraße 3 eingezogen. Mit 116 Schülern wurde die Schule am 6. Januar 1903 in den Neubau in das Gebäude des Schiller-Realgymnasiums in der Wormser Straße 11 verlegt. Durch Ministerial-Erlass vom 16. Februar 1904 erhielt es den Namen Mommsen-Gymnasium.
Im Jahr 1924 wurde dem humanistischen Gymnasium ein realgymnasialer Zweig angegliedert. Durch den Erlass wurde die Schule zu einer "Doppelanstalt". 1934 besuchten 500 Schüler das Kaiserin-Augusta-Gymnasium. Mit der Machtübertragung an die Nationalsozialisten zog der "neue Geist" auch in die Schulen ein. Selbstverständlich meldete sich die HJ anlässlich des Schuljubiläums 1935 zu Wort und trug sich als Gratulant in die Festschrift ein. Die Rolle, welche den Schulen bei der Umsetzung des nationalsozialistischen Gedankengutes zugedacht war, wird beispielhaft deutlich im Jahresbericht für das Schuljahr 1933/34. Im Winter kam in den Abschlussklassen UII und OI "Vererbungslehre und Rassenkunde" als neues Fach hinzu, in den Oberprimen mit 3, in den Untersekunden mit 2 Wochenstunden, die die Fremdsprachen und die Mathematik abtreten mussten.
Im Jahr 1943 wurde das Schulgebäude im II. Weltkrieg teilweise zerstört und 1952 wieder aufgebaut. Dr. Fritz Neiß, der vorher Direktor des Kaiserin-Augusta-Gymnasiums war, heftete nach dem Krieg in Westend Zettel an die Bäume, dass Bildungsinteressierte sich melden sollten. Das eigentliche Ziel dieser Aktion war sicherlich, die ehemaligen Schüler des Kaiserin-Augusta-Gymnasiums zu versammeln und somit den Schulbetrieb wieder aufzunehmen, d.h. die Tradition der Schule fortzuführen. Da durch den Krieg viele Gebäude, so auch das Schulgebäude, im Krieg zerstört wurden, fand der erste Unterricht nach Kriegsende in Neiß´ Privaträumen statt. Doch bald wurde es bei Prof. Dr. Neiß zu eng und man konnte in die Räume am Kaiserdamm 45/46 (heutige Heerstraße 12-14) einziehen, dass vorübergehend "Gymnasium Kaiserdamm" genannt wurde. Hier kamen die Schüler des Mommsen- und des Kaiserin-Augusta-Gymnasiums zusammen. Im September 1945 erhielt die Schule schließlich den Namen "Charlottenburger Gymnasium". Prof. Dr. Neiß wurde zum Direktor ernannt. Im Jahr 1946 wurde Neiß im Alter von 64 Jahren als Direktor des Charlottenburger Gymnasiums von Dr. Paul Genths abgelöst, der bis 1952 amtierte. Von 1952 bis 1972 wurde das Amt des Direktors von Dr. Klaus Rudolphi ausgeübt.
Am 29. September 1954 wurde in der Bayernallee 4, sicherlich aufgrund der beengten Raumsituation, der Grundstein für einen Neubau gelegt. Die neue Schule sollte an der Stelle errichtet werden, an der sich vorher das am Kriegsende niedergebrannte Herder-Gymnasium befand. Mit 550 Schülern nach dem Krieg war sie Nachfolgerin des Kaiserin-Augusta-Gymnasiums und des Mommsengymnasiums. Zur Einweihung am 30. Juni 1956 trug die Schule noch den Namen "Charlottenburger Gymnasium". Es gab ursprünglich 20 Klassenräume, die Aula, das Pendant zum Turnhallenflügel, kam erst später als Erweiterungsbau in einer zweiten Bauphase hinzu. Am 14. September 1956 wurde der Name dann in Erich-Hoepner-Gymnasium geändert. Nach einem intensiven Namensfindungsprozess erhielt die Schule unter dem jetzigen Direktor Thimm 2008 den neuen Namen Heinz-Berggruen-Gymnasium. Stadtrat Naumann überreichte am 29.05.2008 die Urkunde der Senatsverwaltung, mit der die Umbenennung zum 01.08.2008 erfolgte.
Die Schulakten wurden im Jahr 2000 als Zugang 5517 dem Landesarchiv Berlin vom BIL (Gutachterstelle für deutsches Schul- und Studienwesen im Berliner Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung und Schulentwicklung früher Pädagogisches Zentrum) übergeben.
2. Bestandsgeschichte
Der Bestand enthält 244 Akten (7,50 lfm) mit einer Laufzeit von 1760 bis 1944. Er beinhaltet Schulakten (u. a. eine Chronik), Lebensläufe der Schüler, Klassenbücher, Zeugnisse und Prüfungsakten, Schülerbögen.
Der Bestand wurde im Rahmen eines Praktikums mit der Software Augias Archiv 8.1 verzeichnet und ist nun über eine Datenbank und ein Findbuch zugänglich.
2009 wurden sie von Oliver Kunze verzeichnet. - Ergänzung Mommsenschule
Er wird wie folgt zitiert: Landesarchiv Berlin, A Rep. 020-21, Nr. … .
3. Korrespondierende Bestände
A Rep. 005-07 - Hauptamt für Kriegssachschäden (1943 -1944).
4. Literatur
Jahrhundertfeier 16.-18.03.1935 Staatliches Kaiserin-Augusta-Gymnasium Berlin Charlottenburg. Festprogramm. Schulz, Berlin 1935.
Jahresbericht Königliches Gymnasium zu Charlottenburg, Trowitzsch und Sohn, Berlin 1873.
50 Jahre Rückblicke, Einblicke: Charlottenburger Gymnasium 1945 - 1956; Erich-Hoepner-Oberschule 1956 - 1995, Berlin 1996.
Berlin, September 2009 Oliver Kunze und Kerstin Bötticher
Bestand
Verwandte Verzeichnungseinheiten: A Rep. 005-07 - Hauptamt für Kriegssachschäden (1943 -1944)
Zugangsbestimmungen: Einige Akten sind aufgrund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es gesonderter Zustimmung des Landesarchivs.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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