Eine freie Kemenate zu Schenklengsfeld [Gem., Lkr. Hersfeld-Rotenburg] hinter der Pfarrkirche, welche die 1847 Belehnten von Andreas Lyding gekauf...
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Urk. 14, 5224
A I u, Froboese sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe F >> Fo-Fu >> Froboese
1847 März 20
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Eine freie Kemenate zu Schenklengsfeld [Gem., Lkr. Hersfeld-Rotenburg] hinter der Pfarrkirche, welche die 1847 Belehnten von Andreas Lyding gekauft haben. Ehemals war die Kemenate von den Kindern des Amtmanns zu Landeck, Johannes Meckbach, an den hessischen Obervogt Elias Homberg verkauft worden. Danach hatten der Sohn des Letzteren, der hessische Administrator des Fürstentums Hersfeld, Moritz Homberg, und dessen Nachkommen das Lehen inne. Das Lehen ging dann an Luise Amalie Auguste Henriette Etzdorf, Tochter der verstorbenen Sophie Marie Mönch, geborener Philippi, darauf an Sophie Pauline Brehm, Tochter der verstorbenen Amalie Grahl, geborener Philippi. Letztere verkaufte es an Johann Andreas Lyding zu Schenklengsfeld. Dessen Sohn Anton Ludwig Lyding wurde schließlich mit seinen Geschwistern Elisabeth, verheirateter Pfeffermann, Philipp, Johann Georg, Johannes und Heinrich mit der Kemenate belehnt, zuletzt im Jahr 1834. [Ehemals Lehen des Klosters Hersfeld]
Belehnte/r: Adolf Philipp Froboese und seine Ehefrau Martha Elisabeth, geborene Karges
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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