GDion BHS KuPl 2: Karten und Pläne bis 1927 (Abgaben 2012/2014) (Bestand)
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GDion BHS KuPl
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1800-1927
Vorbemerkung: Der 944 Archivalieneinheiten zählende Teilbestand wurde aus Abgaben der Liegenschaftsverwaltung der ehemaligen Berg-, Hütten- und Salzwerke (BHS) AG in Peißenberg aus den Jahren 2012 und 2014 gebildet. Berücksichtigt wurden alle Karten und Pläne aus diesen Abgaben, die vor der Gründung der staatseigenen Aktiengesellschaft im Jahr 1927 entstanden sind. Anders als bei den Sachakten wurde allerdings darauf verzichtet, das Jahr 1869, in welchem die hoheitliche Bergverwaltung auf das neu geschaffene Oberbergamt übertragen wurde, als ein provenienzbildendes Stichjahr aufzufassen. Die verzeichneten Karten und Pläne decken auch die Zeit der General-Bergwerks- und Salinen-Administration sowie ihrer Vorläufer und damit das gesamte 19. Jahrhundert ab. Eine Übersicht über die Entwicklung der staatlichen Berg-, Hütten- und Salinenverwaltung bietet das Vorwort des Repertoriums Generaldirektion der Berg-, Hütten- und Salzwerke (GDion BHS) 1: Sachakten. Die Karten und Pläne betreffen neben der Generaldirektion in München das Kohlenbergwerk Peißenberg, die Hüttenwerke Amberg, Bodenmais, Bodenwöhr, Sonthofen und Weiherhammer, das Salzbergwerk Berchtesgaden, die Salinen Frauenreuth, Reichenhall und Rosenheim sowie die Torfwerke Raubling und Rottau. Das älteste Archivale ist ein Grundriss einer Vitriolhütte aus dem Jahr 1783, der zu einer Serie von Plänen von Gebäuden zur Schwefelsäureproduktion in Bodenmais gehört, die erst 1925 endet. Hervorzuheben sind die Pläne zu den Salinengebäuden in Rosenheim, zu den Soleleitungen samt den dazugehörigen Funktionsgebäuden und zum Verlauf und Umbau der Mangfall aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Eine reiche Überlieferung findet sich ebenfalls zu den Bauwerken der BHS in Bodenmais und Bodenwöhr. Auch hier gehen die Pläne zum Teil bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts zurück. An neueren Archivalien sind sowohl die zahlreichen Pläne zum Wohnungsbau für die Berg-, Hütten- und Salinenarbeiter als auch die Karten und Pläne zur Kohleförderung in Peißenberg, Peiting und Hohenpeißenberg zu nennen. Einige der hier dokumentierten Gebäude und Siedlungen prägen bis heute das Erscheinungsbild der ehemaligen Montanstandorte. Im Rahmen einer von Renate Herget konzipierten kleinen Ausstellung mit dem Titel "Heim - Herd - Hochofen - Arbeits- und Wohnstättenbau für Hütten- und Bergarbeiter in Bayern" konnten im Bayerischen Hauptstaatsarchiv im Februar 2013 bereits ausgewählte Karten und Pläne dieses Teilbestands öffentlich gezeigt werden. Die Verzeichnung begann 2014 im Hauptpraktikum der Archivinspektorenanwärter/innen unter der Anleitung von Archivamtfrau Herget. Fortgeführt und im Wesentlichen abgeschlossen wurde die Beständearbeit durch Archivoberinspektor Nicklaus. 2019 konnte das Findbuch endgültig abgeschlossen werden, nachdem die Archivbeschäftigten Böhm und Baur ca. 150 Karten und Pläne ergänzend eingefügt haben, weshalb die ansonsten aufsteigende Nummernfolge im Repertorium durch Springnummern unterbrochen wird. Aus konservatorischen Gründen wurden die Karten und Pläne in der Regel einzeln gelegt und in Planmappen verpackt. Der Übersichtlichkeit halber erfolgt die Ortsidentifizierung in der Gliederung und wird im Betreff nicht wiederholt. Dezember 2019 Matthias Nicklaus Renate Herget Bestellsignatur: GDion BHS KuPl + Nr.
GDion BHS KuPl 2: Karten und Pläne bis 1927 (Abgaben 2012/2014)
Mario Felkl, Lukas Herbeck, Renate Herget, Matthias Nicklaus, Christina Oikonomou, Verena Ott, Patrick Rieblinger, Ferdinand Wagner
944
Bestand
Karten und Pläne
ger
Signaturen: GDion BHS KuPl 260-1203 Springnummern!
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
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