Johann Edelherr von Grafschaft (Grayscap), Wydekind, Sohn seiner + ersten Frau, Luthgarth, seine zweite Frau, und deren Sohn Johann verkaufen Abt und Konvent zu Grafschaft ihr Vogteirecht (vogetrecht) und dessen Einkünfte aus drei Höfen zu Saalhausen (Salenhusen) mit allem Zubehör, von denen Lubrath von Salnhusen einen innehatte und Hamer von Salenhusen sowie Herman van Zorpe jeweils einen zur Zeit innehaben, und die Eigentum des Klosters sind. Diese Einkünfte verkaufen die Aussteller für 27 Mark Pfennige, wie sie in Schmallenberg (Smalenborg) gültig sind, die ihnen Franke von Snellenberg, Mönch zu Grafschaft, bereits entrichtet hat. Dieser hat mit Zustimmung von Abt und Konvent die genannten Einkünfte dem Gotteshaus zu Grafschaft gestiftet (geztuget), damit dort täglich eine Messe für sein Seelenheil gehalten werde. Zeugen: Herr Lubracht, Kirchherr zu Schmallenberg, und Herr Dyderich von Volcmersen als Priester, Hermann de Kemerer van der Hare und Heynemann Lappe von der Smalenborg als Knappen von den Waffen. Siegelankündigung durch Johann und Wydekint von Grafschaft sowie Ankündigung des Stadtsiegels von Schmallenberg durch den Bürgermeister Jacob und die Ratsleute Johann von Wormbike, Henrich Steckenbecker, Richart von Langenoge, Gobele Mestelinch, Heinrich Koninch, Gobele Cornewiuel, Johan Rauen, Heyneman de Smit, Conce Crusen, Johann Sculhete und Heynemann von Heymersberg. Datum 1350 Mai 4 (feria tercia in rogacionibus ante ascensionem domini)