Kauf des Zehnten in Unshausen von Heinrich von Witzenhausen
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Urk. 18, 119
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1269 Jan. 27
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1260-1269
Homberg, 1269 Januar 27
Ausf. Perg. - Urspr. 3 Sg. anh.: 1. DreieckSg. Widekinds von Holzheim (besch.). 2. ab. 3. DreieckSg. der Stadt Homberg (besch.), Abb. Küch: Siegel (wie Nr.5) S.281 Nr.9, 7
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Actum Hohenberg die dominica ante purificacionem beate virginis anno 1269
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich von Witzenhausen (Wicenhusen) bekundet mit seinem Bruder Amilius, seiner Ehefrau und den übrigen Ganerben, daß er seinen im Dorf Unshausen (Vnneshusen) gelegenen Zehnten mit aller Frucht und allem Zubehör für 10 lb. (pro decem talentis) dem Bruder Gerlach von Englis (Engelgis) für das Stift Cappel (in vsus Capellensis ecclesie) verkauft habe. Der Verkäufer darf ihn nicht veräußern (alienare) bis die Kaufsumme zurückgegeben sei. Gerlach solle ihm aus dem Zehnten jährlich 7 Malter partim Korn und Hafer sowie 6 s.d. entrichten.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (14.Jh.) De decima in Vnnishusin
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Ritter Heinrich (H.) von Uttershausen (Vtershusen), Konrad Holzsadel (C. Calopsella)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bizigel (a) (Bicigel)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: L. von Wildungen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Wigand (Wi.) ehemaliger Schultheiß
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Volpert Voszal (Wol. Foscal) und sein Bruder Konrad (C.)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Store (H. Storo) und sein Sohn H.
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Brüder Widekind (Wi.) und Unarg (On.) von Holzheim sowie die Stadt Homberg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.283
Vermerke (Urkunde): Literatur: Küther: OL Fritzlar-Homberg (wie Nr.3) S.296
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich von Witzenhausen (Wicenhusen) bekundet mit seinem Bruder Amilius, seiner Ehefrau und den übrigen Ganerben, daß er seinen im Dorf Unshausen (Vnneshusen) gelegenen Zehnten mit aller Frucht und allem Zubehör für 10 lb. (pro decem talentis) dem Bruder Gerlach von Englis (Engelgis) für das Stift Cappel (in vsus Capellensis ecclesie) verkauft habe. Der Verkäufer darf ihn nicht veräußern (alienare) bis die Kaufsumme zurückgegeben sei. Gerlach solle ihm aus dem Zehnten jährlich 7 Malter partim Korn und Hafer sowie 6 s.d. entrichten.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (14.Jh.) De decima in Vnnishusin
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Ritter Heinrich (H.) von Uttershausen (Vtershusen), Konrad Holzsadel (C. Calopsella)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bizigel (a) (Bicigel)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: L. von Wildungen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Wigand (Wi.) ehemaliger Schultheiß
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Volpert Voszal (Wol. Foscal) und sein Bruder Konrad (C.)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Store (H. Storo) und sein Sohn H.
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Brüder Widekind (Wi.) und Unarg (On.) von Holzheim sowie die Stadt Homberg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.283
Vermerke (Urkunde): Literatur: Küther: OL Fritzlar-Homberg (wie Nr.3) S.296
(a) wohl Ditmar Bizigel (vgl. Nr.91, 103)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ