Margarethe, Tochter +Michels des Hagen in der Kapelle ("Chappeln") und Frau Jakobs von Ernau, überlässt mit dessen Zustimmung ihrem Bruder Wolfgang Hagen ihr väterliches Erbteil für den Fall ihres Todes ohne Leibeserben (FN: am Fridrices, bei dem Seelein, am Puescincz, am Chimperg, Malobursnikch, in der Chappeln zwischen Matithischin und dem Samrock. Beständer: Schenck, Warenikch, Gaczschnik, Mlicznik, Chrybernikch, Schober, Waroch, Putan, Veindl in der Leppin). Alle Güter, die ihr erster Mann Niklas Lachytsch ("mein vader Mann"(?)) ihr gelassen hat und die sie Jakob von Ernau zu Lebzeiten übergeben hat, sollen nach dessen Tod ebenfalls an Wolfgang Hagen fallen (FN: in den Trögern, am Obier, ULF in der Chappeln, Haus in Kappel und Mühle neben der Mühle des Hans Chramer, Sittersdorf. Beständer: Noackch, der Kriegenvelder). Gerichtsstand ist der Landesfürst zu Kärnten. Siegler: der edle und veste Daniel von Kollnitz ("Zolnicz"), der ehrbare weise Jakob von Ernau
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Margarethe, Tochter +Michels des Hagen in der Kapelle ("Chappeln") und Frau Jakobs von Ernau, überlässt mit dessen Zustimmung ihrem Bruder Wolfgang Hagen ihr väterliches Erbteil für den Fall ihres Todes ohne Leibeserben (FN: am Fridrices, bei dem Seelein, am Puescincz, am Chimperg, Malobursnikch, in der Chappeln zwischen Matithischin und dem Samrock. Beständer: Schenck, Warenikch, Gaczschnik, Mlicznik, Chrybernikch, Schober, Waroch, Putan, Veindl in der Leppin). Alle Güter, die ihr erster Mann Niklas Lachytsch ("mein vader Mann"(?)) ihr gelassen hat und die sie Jakob von Ernau zu Lebzeiten übergeben hat, sollen nach dessen Tod ebenfalls an Wolfgang Hagen fallen (FN: in den Trögern, am Obier, ULF in der Chappeln, Haus in Kappel und Mühle neben der Mühle des Hans Chramer, Sittersdorf. Beständer: Noackch, der Kriegenvelder). Gerichtsstand ist der Landesfürst zu Kärnten. Siegler: der edle und veste Daniel von Kollnitz ("Zolnicz"), der ehrbare weise Jakob von Ernau
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt U 301
2/1/1/l
Lit. W Nr. 6
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten
Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten >> Urkunden >> Vorprovenienzen >> Kärnten (von Hagen) >> 1400-1499
1445 (1445 Mai 30 - So n Gotsleichnamstag)
Urkunden
Ausf. Perg., 2 S. (1. abg., 2. anh.) - Rv.
Chribernich; zu Eisenkappel
Ernau, von; Jakob
Ernau, von; Margarete, geb. Hagen
Gaczschnik, zu Eisenkappel
Hagen, von; Margarete
Hagen, von; Michel, zu Eisenkappel
Hagen, von; Wolfgang
Kramer; Hans, zu Eisenkappel
Kriegenvelder, Noackch, zu Eisenkappel
Mlicznik, zu Eisenkappel
Putan, zu Eisenkappel
Schenk; zu Eisenkappel
Schober, zu Eisenkappel
Veindl in der Leppin, zu Eisenkappel
Warenikch, zu Eisenkappel
Waroch, zu Eisenkappel
Zolnicz; Danel
Chimperg, FN Eisenkappel
Eisenkappel (Kärnten) [A]
Fridrices, FN Eisenkappel
Kärnten
Maleburch, FN Eisenkappel
Matithischin, FN Eisenkappel
Obriach/Oberach/Obier, FN Eisenkappel
Puescincz, FN Eisenkappel
Samrock, FN Eisenkappel
Seelein, FN Eisenkappel
Sittersdorf (Kärnten) [A]
Trogren, FN Eisenkappel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:09 MESZ
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