Materialien zur Situation an der Humboldt-Universität Berlin nach 1990 und geschichtswissenschaftliches Material
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Mappe Z 47
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4.45. Nachlaß Frithjof Sielaff
Nachlaß Frithjof Sielaff >> 02. Berufliche Tätigkeit >> 02.02. Humboldt-Universität Berlin
1988-1995
Enthält v.a.: Zeitungsartikel und Stellungnahmen (Kopien), dabei: Entgegnung F. Sielaffs auf Jörg Judersleben, Mitglied des Studentenrates der Historiker, zum Hearing am 10. Nov. 1990: "Alles verloren" (1990). - "Als Mensch bleibst du einfach draußen", Die Historiker der Berliner Humboldt-Universität versuchten im zweiten Anlauf, sich ihrer Vergangenheit zu stellen, in: Tageszeitung. - Oehme, Matthias: Der Fürsprech beim Fürsten der Geschichte. Täter, Opfer, Verhärtete und Selbstgefällige im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin, in: FAZ, 12. Nov. 1990. - Die Zeit der reinen Appelle ist vorbei. Geschichtswissenschaft an der Humboldt-Universität ein Jahr nach der Wende: Alles unverändert, in: Der Tagesspiegel, 13. Nov. 1990. - Wohin mit den SED-Akten?, in: Berliner Zeitung, 23. Nov. 1991. - Reuth, Ralf Georg: Weit entfernt von einem Neuanfang, Die Berliner Humboldt-Universität im zweiten Jahr nach der Einheit, in: FAZ, 14. Nov. 1990. - Claus, Michael: Die Alten und die Neuen. Wer soll an der Humboldt-Universität Geschichte lehren?, in: Wochenpost, 13. Febr. 1992. - Walka, Felicitas: Wer schreibt die DDR-Geschichte?. Heilige Hetzjagd und kein Historikerstreit: Quo vadis, Evangelische Akademie, in: Neues Deutschland, 18. März 1994. - Fülberth, Georg: Nolte-Dämmerung. Im FAZ-Feuilleton tobt ein neuer "Historikerstreit"-Was sollŽs?, in: Neues Deutschland, 13. Mai 1994. - Wohin? - Fragen nach dem Sinn der Geschichte. Kolloquium der Leibniz-Sozietät zum 85. Geburtstag des Historikers Ernst Engelberg, in: Neues Deutschland, 13. Mai 1994. - Der doppelte Außenseiter. Spiegel-Reporter Jürgen Leinemann über den Historiker Ernst Nolte und die Relativierung der Vergangenheit, in: Der Spiegel, Juni 1994. - Geschichtswissenschaftliche Arbeiten und Auszüge, dabei: Programm der Wissenschaftliche Konferenz zum 65. Geburtstag von Prof. Eckhard Müller-Mertens: "Wesen und Entwicklung des Feudalstaates" (27./28. Okt. 1988). - Brühl, Carlrichard: Deutschland-Frankreich. Die Geburt zweier Völker, dabei: Inhaltsverzeichnis, Kapitel: Ottos Italienpolitik und die Erneuerung des römisch-fränkischen Kaisertums (1990). - Munzinger-Archiv: Heinz Kamnitzer deutscher Schriftsteller. Präsident des P.E.N.-Zentrums der DDR (1970-1989) (1990); Carola Stern. deutsche Schriftstellerin und Journalistin (März 1994); Fritz R. Stern. deutsch-amerikanischer Historiker (März 1994). - Fried, Johannes: Die Kunst der Aktualisierung in der oralen Gesellschaft. Die Königserhebung Heinrich I. als Exempel (um 1993). - Borgolte, Michael: Eine Generation marxistische Mittelalterforschung in Deutschland, Erben und Tradition aus der Sicht eines Neu-Humboldtianers (um 1993). - Auszug mit Übersetzung: I Diplomi Di Ugo E Di Lotario. - Fotografie einer Ausstellung im Foyer der Humboldt-Universität 1991. - Humboldt-Universität zu Berlin: Institut für Geschichtswissenschaften, Vorlesungsverzeichnis für WS 1992/93.
Enthält auch: Erteilung eines Lehrauftrags an Dr. Sielaff: Die politischen Beziehungen des Frankenreichs und des Deutschen Reichs zu Italien im Mittelalter (Febr. 1995).
Enthält auch: Erteilung eines Lehrauftrags an Dr. Sielaff: Die politischen Beziehungen des Frankenreichs und des Deutschen Reichs zu Italien im Mittelalter (Febr. 1995).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ