Das Andreaskapitel verkauft mit seinem Dekan [von Eversloh] dem Domvikar Heinrich Kopdreger für 32 Mark zwei Mark Einkünfte aus einem Chor Salz des Hauses Breminghe in der linken Gnuckpfanne der Lüneburger Saline auf Lebenszeit; es verpflichtet sich weiter, nach dessen Tod von den Einkünften drei Memorien für seine Schwester Elisabeth, für den Stifter Heinrich und für alle Seelen zu halten. Für die Memoiren der Schwester Elisabeth (Juni 25) erhält der Thesaurar von 8 Schillingen 6 Pfennige für Lichter zu Vigil und Messe, die Vikare der Kirche und der Kaplan des Kirchspiels 6 Pfennige, der Glöckner 2, außerdem wird eine Präbende von 1 Schilling zum Altar gebracht; der Rest wird unter den bei Vigil und Messe anwesenden Kanonkern verteilt. Bei den Memorien des Heinrich[, deren Termin noch nicht feststeht,] soll in gleicher Weise verfahren werden. Damit ist 1 Mark verbraucht, von der anderen Mark soll eine Memorie für alle Seelen am Tage nach Brittus (November 14) gehalten werden. Dabei sollen bestimmte Kollektengebete gesungen werden; der Thesaurar erhält für Lichter in der Kirche, die vom Beginn der Vigil bis zum Ende der Messe [am nächsten Morgen] brennen sollen, 2 Schillinge Lüneburger Pfennige;bei den Gaben an die Vikare, den Kaplan und den Glöckner und bei der Präbende an den Altar soll wie bei den beiden anderen Memoiren verfahren werden, ebenso bei der Verteilung an die Kanoniker. Ausführung auf Pergament; ein anhängendes Siegel verloren Druck: Urkundenbuch St. Andreas Verden, Nr. 83

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Niedersächsisches Landesarchiv
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