Pünder, Hermann (Bestand)
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BArch N 1005
call number: N 1005
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1919-1957
Geschichte des Bestandsbildners: Vor 1933 Zentrum, 1926-1932 Chef der Reichskanzlei (Staatssekretär), 1932/33 Regierungspräsident Münster, Mitgründer der CDU Westfalen, 1945-1948 Oberbürgermeister von Köln, 1946 MdL NRW, 1948/49 Oberdirektor des Verwaltungsrates der Bizone, 1949-1957 MdB (1949-1953 Vorsitzender des Ausschusses für ERP-Fragen und des Ausschusses für Kommunalpolitik), 1951-1957 Mitglied der Beratenden Versammlung des Europarates, 1952-1957 Vizepräsident der Gemeinsamen Versammlung der EGKS.
Thilo Vogelsang (Hrsg.): Hermann Pünder, Politik in der Reichskanzlei. Aufzeichnungen aus den Jahren 1929-1932, Stuttgart 1961.
Hermann Pünder, Das Schaltwerk von Politik und Verwaltung im Reich, in der Bizone und im Bund. In: Die öffentliche Verwaltung 1 (1963), S. 1 ff.
Hermann Pünder: Von Preußen nach Europa. Lebenserinnerungen, Stuttgart 1968
Bestandsbeschreibung: Persönliche Papiere, Tagebücher; Unterlagen aus der Tätigkeit in der preußischen Justizverwaltung (1919), im Reichsfinanzministerium (1921-1925), vor allem jedoch in der Reichskanzlei zu folgenden Bereichen: Dienststellenverwaltung einschließlich Personalangelegenheiten - Reichskanzler und Kabinettsbildungen (mit zusammenfassenden Berichten über die politische Lage) -Auswärtige Angelegenheiten einschließlich Ausführung des Versailler Vertrages - Inneres, insbesondere Verfassungsfragen (u.a. Reichsreform) - Osthilfe, Rheinlandräumung - Militärische Angelegenheiten - Finanz- und Sozialpolitik - Parteien, Presse, Verbände. Schriftgut aus der Tätigkeit als Regierungspräsident in Münster/Westf. (1932-1933), als Mitarbeiter bei den Erdölgewerkschaften in Münster (1933-1939), aus der Dienstzeit bei der Wehrmacht (1935-1943) und aus der unmittelbaren Nachkriegszeit, u.a. als Oberbürgermeister von Köln und Präsident des Deutschen Städtetages (1945-1948). Handakten und sonstige Unterlagen als Oberdirektor und Vorsitzer des Verwaltungsrats des Vereinigten Wirtschaftsgebietes, vor allem zu wirtschafts-, währungs- und sozialpolitischen Angelegenheiten, als Bundestagsabgeordneter, insbesondere aus der Zuständigkeit der Ausschüsse für ERP-Fragen, für das Besatzungsstatut und Auswärtige Angelegenheiten sowie für Wirtschaft, schließlich als Sonderbeauftragter für das gewerbliche Bundesvermögen außerhalb der Bundesrepublik Deutschland; Materialien über europäische und andere internationale Einrichtungen, insbesondere die Interparlamentarische Union, die Montanunion, den Europarat und verschiedene Vereinigungen der Europa-Bewegung; Unterlagen zur Geschichte der CDU, insbesondere in Köln, umfangreicher Schriftwechsel mit zahlreichen Personen aus Politik, Kirche, Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst (1923-1957)
Zitierweise: BArch N 1005/...
Thilo Vogelsang (Hrsg.): Hermann Pünder, Politik in der Reichskanzlei. Aufzeichnungen aus den Jahren 1929-1932, Stuttgart 1961.
Hermann Pünder, Das Schaltwerk von Politik und Verwaltung im Reich, in der Bizone und im Bund. In: Die öffentliche Verwaltung 1 (1963), S. 1 ff.
Hermann Pünder: Von Preußen nach Europa. Lebenserinnerungen, Stuttgart 1968
Bestandsbeschreibung: Persönliche Papiere, Tagebücher; Unterlagen aus der Tätigkeit in der preußischen Justizverwaltung (1919), im Reichsfinanzministerium (1921-1925), vor allem jedoch in der Reichskanzlei zu folgenden Bereichen: Dienststellenverwaltung einschließlich Personalangelegenheiten - Reichskanzler und Kabinettsbildungen (mit zusammenfassenden Berichten über die politische Lage) -Auswärtige Angelegenheiten einschließlich Ausführung des Versailler Vertrages - Inneres, insbesondere Verfassungsfragen (u.a. Reichsreform) - Osthilfe, Rheinlandräumung - Militärische Angelegenheiten - Finanz- und Sozialpolitik - Parteien, Presse, Verbände. Schriftgut aus der Tätigkeit als Regierungspräsident in Münster/Westf. (1932-1933), als Mitarbeiter bei den Erdölgewerkschaften in Münster (1933-1939), aus der Dienstzeit bei der Wehrmacht (1935-1943) und aus der unmittelbaren Nachkriegszeit, u.a. als Oberbürgermeister von Köln und Präsident des Deutschen Städtetages (1945-1948). Handakten und sonstige Unterlagen als Oberdirektor und Vorsitzer des Verwaltungsrats des Vereinigten Wirtschaftsgebietes, vor allem zu wirtschafts-, währungs- und sozialpolitischen Angelegenheiten, als Bundestagsabgeordneter, insbesondere aus der Zuständigkeit der Ausschüsse für ERP-Fragen, für das Besatzungsstatut und Auswärtige Angelegenheiten sowie für Wirtschaft, schließlich als Sonderbeauftragter für das gewerbliche Bundesvermögen außerhalb der Bundesrepublik Deutschland; Materialien über europäische und andere internationale Einrichtungen, insbesondere die Interparlamentarische Union, die Montanunion, den Europarat und verschiedene Vereinigungen der Europa-Bewegung; Unterlagen zur Geschichte der CDU, insbesondere in Köln, umfangreicher Schriftwechsel mit zahlreichen Personen aus Politik, Kirche, Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst (1923-1957)
Zitierweise: BArch N 1005/...
Pünder, Hermann, 1888-1976
906 Aufbewahrungseinheiten; 12,5 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ