Luitfried Frh. von Ulm, Herr zu Erbach, kurfürstlich bayerischer Kämmerer, verkauft um 140 fl dem durch Brand geschädigten Jakob Häusler, österreichischem Niedergerichtsuntertan in Erbach, "aus Mitleiden" und auf dessen Bitte hin ein altes, ruiniertes und ödes Haus samt Hofstatt, Grund und Boden, das Bestandteil des ehemaligen Gutes des verstorbenen Hans Schmucker war, mit der Maßgabe, dasselbe wieder neu zu bauen und die gesamte Liegenschaft als bäuerliches Lehen instandzusetzen und zu nutzen. Dem hierdurch geschmälerten Schmuckerschen Gut wird zugleich mit Zustimmung des Bernhard Nusser von Nussegg, Verwalter der österreichischen Eigentumsgüter in Erbach, österreichischer Rat und Rentmeister der Markgrafschaft Burgau, durch dessen Niedergerichtsschultheißen Georg Steubel ein in Größe und Qualität dem Häuslerschen Gut vergleichbares Stück Land hinzugefügt.