C Rep. 148-12 Rat des Stadtbezirks Berlin-Weißensee, Abteilung Innere Angelegenheiten (Bestand)
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C Rep. 148-12
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> C Bestände (Ost-) Berliner Behörden bis 1990 >> C 3 Räte der Stadtbezirke und nachgeordnete Einrichtungen >> C Rep. 148 Rat des Stadtbezirkes Berlin-Weißensee
1953 - 1989
Vorwort: C Rep. 148-12 Rat des Stadtbezirks Berlin-Weißensee, Abteilung Innere Angelegenheiten
1. Behördengeschichte
Die "Abteilungen Innere Angelegenheiten" sind 1955 eingerichtet worden. Die einzelnen zur Abteilung gehörenden Sachgebiete waren auf Grund ihrer wechselnden politischen Bedeutung mal dem Abteilungsleiter Innere Angelegenheiten, mal dem Stadtbezirksrat für Inneres direkt unterstellt. Zu den wichtigsten gehörten der "Bereich Genehmigungsangelegenheiten", dessen Hauptaufgabe in den 1980er Jahren die Bearbeitung von Anträgen auf ständige Ausreise aus der DDR wurde, der "Bereich Kirchenfragen", der "Bereich Wiedereingliederung und Kriminalitätsbekämpfung" für die Betreuung "strafentlassener und kriminell gefährdeter Bürger" sowie die Bereiche "Brandschutz", "Ordnung und Sicherheit im Grenzgebiet" und "Archivwesen". Der Abteilung Innere Angelegenheiten oblagen außerdem die so genannte "Sicherheit im Wohngebiet", die Zusammenarbeit mit Polizei und Justiz, die Anleitung der Schiedskommissionen, die Verkehrssicherheit, die sozialistische Wehrerziehung und die Fragen des Zivil- und Luftschutzes.
2. Bestandsinformation
Das Findbuch basiert auf der Retrokonversion der Findkartei aus dem Verwaltungsarchiv des Rates des Stadtbezirks.
Die Klassifikation des Bestandes erfolgte nach einer Mustersystematik; das Findbuch weist nur die mit Akten belegten Klassifikationspunkte aus.
Insgesamt umfasst der Bestand 128 [AE] ... [lfm] über die Zeit von 1953 - 1989.
Die Benutzung erfolgt über Findbuch und Datenbank.
Enthält: unbewertete/unbearbeitete Aktenbündel ! erkennbar durch nicht vergebene "laufende Nummer".
Zahlreiche Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin.
Der Bestand wird wie folgt zitiert:
Landesarchiv Berlin C Rep. 148-12 Rat des Stadtbezirks Berlin-Weißensee, Abteilung Innere Angelegenheiten, Nr. …
Berlin 2010 Ute Strauß
1. Behördengeschichte
Die "Abteilungen Innere Angelegenheiten" sind 1955 eingerichtet worden. Die einzelnen zur Abteilung gehörenden Sachgebiete waren auf Grund ihrer wechselnden politischen Bedeutung mal dem Abteilungsleiter Innere Angelegenheiten, mal dem Stadtbezirksrat für Inneres direkt unterstellt. Zu den wichtigsten gehörten der "Bereich Genehmigungsangelegenheiten", dessen Hauptaufgabe in den 1980er Jahren die Bearbeitung von Anträgen auf ständige Ausreise aus der DDR wurde, der "Bereich Kirchenfragen", der "Bereich Wiedereingliederung und Kriminalitätsbekämpfung" für die Betreuung "strafentlassener und kriminell gefährdeter Bürger" sowie die Bereiche "Brandschutz", "Ordnung und Sicherheit im Grenzgebiet" und "Archivwesen". Der Abteilung Innere Angelegenheiten oblagen außerdem die so genannte "Sicherheit im Wohngebiet", die Zusammenarbeit mit Polizei und Justiz, die Anleitung der Schiedskommissionen, die Verkehrssicherheit, die sozialistische Wehrerziehung und die Fragen des Zivil- und Luftschutzes.
2. Bestandsinformation
Das Findbuch basiert auf der Retrokonversion der Findkartei aus dem Verwaltungsarchiv des Rates des Stadtbezirks.
Die Klassifikation des Bestandes erfolgte nach einer Mustersystematik; das Findbuch weist nur die mit Akten belegten Klassifikationspunkte aus.
Insgesamt umfasst der Bestand 128 [AE] ... [lfm] über die Zeit von 1953 - 1989.
Die Benutzung erfolgt über Findbuch und Datenbank.
Enthält: unbewertete/unbearbeitete Aktenbündel ! erkennbar durch nicht vergebene "laufende Nummer".
Zahlreiche Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin.
Der Bestand wird wie folgt zitiert:
Landesarchiv Berlin C Rep. 148-12 Rat des Stadtbezirks Berlin-Weißensee, Abteilung Innere Angelegenheiten, Nr. …
Berlin 2010 Ute Strauß
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ