Johann Wilhelm Graf von Wurmbrand und Stuppach, Freiherr auf Steyersberg, kaiserlicher Reichshofrat und Kämmerer, tritt die ihn von Kaiser Joseph I. verliehene Anwartschaft auf die vor dem dem Geschlecht der Schlüßelfelder, jetzt Karl Wilhelm Welser von Neunhoff verliehenen reichslehenbaren Kuchellehenstücke und Güter, ferner auf das zur Zeit Albertina und Klara Regina, Töchtern Christoph Albrecht Rieders, verliehene reichslehenbare Haus zu Nürnberg in der Hirschelgasse an die Familie der Herren Kreß von Kreßenstein gegen eine (ihm bereits von Heinrich Christoph Hochmann von Hochenau eingehändigte) Entschädigung ab.
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Johann Wilhelm Graf von Wurmbrand und Stuppach, Freiherr auf Steyersberg, kaiserlicher Reichshofrat und Kämmerer, tritt die ihn von Kaiser Joseph I. verliehene Anwartschaft auf die vor dem dem Geschlecht der Schlüßelfelder, jetzt Karl Wilhelm Welser von Neunhoff verliehenen reichslehenbaren Kuchellehenstücke und Güter, ferner auf das zur Zeit Albertina und Klara Regina, Töchtern Christoph Albrecht Rieders, verliehene reichslehenbare Haus zu Nürnberg in der Hirschelgasse an die Familie der Herren Kreß von Kreßenstein gegen eine (ihm bereits von Heinrich Christoph Hochmann von Hochenau eingehändigte) Entschädigung ab.
Reichsstadt Nürnberg, Päpstliche und fürstliche Privilegien sowie übrige Urkunden der 39 Laden 759
LS/G Nr. 6 a
Reichsstadt Nürnberg, Päpstliche und fürstliche Privilegien sowie übrige Urkunden der 39 Laden
Reichsstadt Nürnberg, Päpstliche und fürstliche Privilegien sowie übrige Urkunden der 39 Laden >> Losungamt, 39 Laden >> Verträge, Transaktionen, Käufe, Veränderungen, Gütererwerbungen durch Krieg und kaiserliche Konzessionen >> Acquisition der Ämter Rothenberg und Hartenstein, item Expectantien der Schlüsselfelderischen, Rieterischen, Sperreutherischen und Leonrodischen Lehen (Lade LS/G)
1711 April 8
Urkunden
ger
Ausstellungsort: Wien
Originaldatierung: Geschehen in Wien den 8. Aprilis 1711.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1711
Monat: 4
Tag: 8
Äußere Beschreibung: Ausf. Papier mit Unterschrift und Siegel des Ausstellers.
Originaldatierung: Geschehen in Wien den 8. Aprilis 1711.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1711
Monat: 4
Tag: 8
Äußere Beschreibung: Ausf. Papier mit Unterschrift und Siegel des Ausstellers.
Saal 2 63/2.
Hohmann von Hochenau, Heinrich Christof
Kreß
Rieter, Albertine v.
Rieter, Christof Albrecht
Schlüsselfelder, Johann Karl
Welser von Neuenhoff, Karl Wilhelm
Wurmbrand, Johann
Frankreich
Lay (Gde. Hilpoltstein, Lkr. Roth)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:50 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Nürnberg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- Reichsstadt Nürnberg (Tektonik)
- Reichsstädtische Zentral- und Mittelbehörden (Tektonik)
- Losungamt - siehe auch Nürnberger Archivalien sowie Ämterrechnungen (Tektonik)
- 39 Laden (Tektonik)
- Reichsstadt Nürnberg, Päpstliche und fürstliche Privilegien sowie übrige Urkunden der 39 Laden (Bestand)
- Losungamt, 39 Laden (Gliederung)
- Verträge, Transaktionen, Käufe, Veränderungen, Gütererwerbungen durch Krieg und kaiserliche Konzessionen (Gliederung)
- Acquisition der Ämter Rothenberg und Hartenstein, item Expectantien der Schlüsselfelderischen, Rieterischen, Sperreutherischen und Leonrodischen Lehen (Lade LS/G) (Gliederung)
CC0 1.0 Universell