Amtsgericht Rees, Testamente Gerichte Rep. 0607 (Bestand)
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Gerichte Rep. 0607 225.16.03
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 3. Justiz- und Finanzbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln >> 3.1. Gerichte >> 3.1.5. Amtsgerichte >> 3.1.5.2. N - Z >> 3.1.5.2.6. Rees
1884-1900
Testamente
Bestandsbeschreibung: Identifikation des Bestandes
Im vorliegenden Findbuch 225.16.03 sind Testamente des Amtsgerichts Rees von 1884-1900 verzeichnet. Diese Testamente waren vom Amtsgericht Rees im Jahre 1967 an das damalige Nordrhein-Westfälische Hauptstaatsarchiv Düsseldorf abgegeben worden.
Informationen zur Behörde
Bereits 1723 wurde das erste Stadt- und Landgericht in Rees eingerichtet. Die Gemeinde Rees gehörte anfangs zum Friedensgericht Ringenberg. 1820 wurde das Land- und Stadtgericht dem OLG Hamm zugeordnet, bevor es 1826 das erste Mal dem Gerichtssprengel Emmerich zugeteilt wurde. 1879 wurde das Amtsgericht Rees errichtet, welche die Gemeinden Rees, Haldern, Bienen und Grieterbusch beinhaltete. Nach Verschiebungen des Sprengels in den 1960er Jahren wurde das Amtsgericht Rees 1975 aufgelöst und erneut dem Amtsgericht Emmerich zugwiesen.
Das aktuelle Gerichtsgebäude wurde 1914 der Sitz des Amtsgerichts.
Informationen zum Bestand
Die Testamente wurden zunächst mit anderen Akten im Bestand Gerichte Rep. 111 handschriftlich erfasst. Im Jahre 2020 erhielten die Testamente eine eigene Bestandssignatur Gerichte Rep. 0607; das bisherige handschriftliche Findbuch wurde für eine Übertragung in die VERA-Datenbank in eine maschinenlesbare Form gebracht. Dabei wurden die Umlautbuchstaben mit den Grundbuchstaben gleichgesetzt, ä wird also wie a eingeordnet, ö wie o.
Namen wie d’Hone oder ”ten Hompel“ und ”ter Wiel“ befinden sich im jeweiligen Klassifikationszweig zu Beginn unter Kleinbuchstaben (z.B. klein-)“t“.
Die Schreibweise der Namen kann fehlerhaft sein. Namenszusätze und zusätzliche Informationen über den Partner beim Testamentsabschluss wurden in das Feld Zusatzinformation übernommen.
Abkürzungen wie Wwe. für Witwe wurden aufgelöst. Überkommene Schreibweisen bei den Berufsangaben wie ”Ackerwirth“ wurden angepasst ”Ackerwirt“, ”Landwirth“ = Landwirt etc.
Ähnliche Bestände
Testamente aus dem Bereich des Amtsgericht Rees sind ebenfalls im Bestand Gerichte Rep. 0272 verzeichnet.
Informationen zur Nutzung
Die Nutzung der Testamente unterliegt den Auflagen des Archivgesetzes NRW. Die Akten sind zu bestellen und zu zitieren mit Angabe der Bestandssignatur und der laufenden Nummer, z.B. Gerichte Rep. 0607 Nr. 1096
Literatur
Bestandsbeschreibung: Identifikation des Bestandes
Im vorliegenden Findbuch 225.16.03 sind Testamente des Amtsgerichts Rees von 1884-1900 verzeichnet. Diese Testamente waren vom Amtsgericht Rees im Jahre 1967 an das damalige Nordrhein-Westfälische Hauptstaatsarchiv Düsseldorf abgegeben worden.
Informationen zur Behörde
Bereits 1723 wurde das erste Stadt- und Landgericht in Rees eingerichtet. Die Gemeinde Rees gehörte anfangs zum Friedensgericht Ringenberg. 1820 wurde das Land- und Stadtgericht dem OLG Hamm zugeordnet, bevor es 1826 das erste Mal dem Gerichtssprengel Emmerich zugeteilt wurde. 1879 wurde das Amtsgericht Rees errichtet, welche die Gemeinden Rees, Haldern, Bienen und Grieterbusch beinhaltete. Nach Verschiebungen des Sprengels in den 1960er Jahren wurde das Amtsgericht Rees 1975 aufgelöst und erneut dem Amtsgericht Emmerich zugwiesen.
Das aktuelle Gerichtsgebäude wurde 1914 der Sitz des Amtsgerichts.
Informationen zum Bestand
Die Testamente wurden zunächst mit anderen Akten im Bestand Gerichte Rep. 111 handschriftlich erfasst. Im Jahre 2020 erhielten die Testamente eine eigene Bestandssignatur Gerichte Rep. 0607; das bisherige handschriftliche Findbuch wurde für eine Übertragung in die VERA-Datenbank in eine maschinenlesbare Form gebracht. Dabei wurden die Umlautbuchstaben mit den Grundbuchstaben gleichgesetzt, ä wird also wie a eingeordnet, ö wie o.
Namen wie d’Hone oder ”ten Hompel“ und ”ter Wiel“ befinden sich im jeweiligen Klassifikationszweig zu Beginn unter Kleinbuchstaben (z.B. klein-)“t“.
Die Schreibweise der Namen kann fehlerhaft sein. Namenszusätze und zusätzliche Informationen über den Partner beim Testamentsabschluss wurden in das Feld Zusatzinformation übernommen.
Abkürzungen wie Wwe. für Witwe wurden aufgelöst. Überkommene Schreibweisen bei den Berufsangaben wie ”Ackerwirth“ wurden angepasst ”Ackerwirt“, ”Landwirth“ = Landwirt etc.
Ähnliche Bestände
Testamente aus dem Bereich des Amtsgericht Rees sind ebenfalls im Bestand Gerichte Rep. 0272 verzeichnet.
Informationen zur Nutzung
Die Nutzung der Testamente unterliegt den Auflagen des Archivgesetzes NRW. Die Akten sind zu bestellen und zu zitieren mit Angabe der Bestandssignatur und der laufenden Nummer, z.B. Gerichte Rep. 0607 Nr. 1096
Literatur
Archivbestand
Deutsch
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
21.04.2026, 8:22 AM CEST
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 3. Justiz- und Finanzbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln (Archival tectonics)
- 3.1. Gerichte (Archival tectonics)
- 3.1.5. Amtsgerichte (Archival tectonics)
- 3.1.5.2. N - Z (Archival tectonics)
- 3.1.5.2.6. Rees (Archival tectonics)
- Amtsgericht Rees, Testamente Gerichte Rep. 0607 (Archival holding)