Peter Lützel und seine Frau Maria, Einwohner von Gaualgesheim, bekennen, dass sie dem Kolleg Schenkenberg zu Mainz von den, im Namen des Kollegs durch Dr. Johann Valentin Dietz ihnen verkauften Gütern 200 fl. (den Gulden à 24 Albus) Mainzer Währung schuldig geblieben sind. Sie versprechen, die Summe bis zu ihrer Ablösung zu verzinsen und jährlich auf Martini 10 fl. zu zahlen. Zum Unterpfand für die Zahlung der 10 Gulden geben sie aus ihren, in der Algesheimer Gemarkung gelegenen und sonst unbeschwerten Gütern: 1) 1 Morgen Weingarten in der "Pfreffen" gelegen, ob an Hans Wallnaur, unten an Wendel Rossbach grenzend, der 5 Viertel Wein an den Erzbischof zinst;. 2) 1 Morgen Weingarten und Baumfeld auf Psalmstein, grenzt an Diether Wassmut und außen an Hans Salz; zinst 2/4 Wein dem Erzbischof;. 3) 1/2 Morgen Weingarten im Winckel, angrenzend an Hans Scheffer jun. und Cossmann Wassmut; zinst 1 1/2 Viertel Wein an Job Hellmeisters Erben;. 4) 1/2 Morgen Wingert im Hirzenacker, grenzt oben an Konrad Wallnaur und Johann Maurus Witwe, unten an Bechtold Hellmeister, Coss Ollmer und Coss Wassmut; zinst 1 1/4 Wein in die Kirche in Gaualgesheim;. 5) 1/2 Morgen Baumfeld an der Eselsbach, hinten an der Niklasgasse, außen an der gemeine Weg. S. Gerichtssiegel von Gaualgesheim.

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