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Willrich von Doberschau auf Schönau stiftet mit Wissen und Willen seines Herrn Hinko Berka von Duba auf Hohnstein 8 ungarische Gulden Jahreszins aus 80 Gulden, die auf verschiedenen Gütern liegen, an geistliche Einrichtung in Bautzen oder Zittau.
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Willrich von Doberschau auf Schönau stiftet mit Wissen und Willen seines Herrn Hinko Berka von Duba auf Hohnstein 8 ungarische Gulden Jahreszins aus 80 Gulden, die auf verschiedenen Gütern liegen, an geistliche Einrichtung in Bautzen oder Zittau.
weitere Personen: Michael Drebnitz, Priester; Hannos Burger, sein Bruder; Michael Herolt; Hermann Reyncz, Nickel auf dem Berge, Lorenz Korsener; Nickel Lust; Peter Nolle; Peter Hase; Tycze (Dietrich) Rasche; Walter Impholz; Hannos Smet; Manegolt; Fyrley; Hensyl Mertin; Peter Luft; Hermann Stoyen; Enderlein Firley; Hannos Ostermann; Hannos Pol; Michael Marisch; Nizze Foyt (Nikolaus Vogt); Hensil Kinnemann; Peter von Kolowas auf Beiersdorf; Heinrich von Luttitz auf Schirgiswalde; #Nitzsche von Kopperitz auf Oppach; Hannos von Luttitz auf Roneberg; Hannos von Doberschau in Bautzen;
Stadt Bautzen
Umfang in Blatt: 1
Format: 38,0 x 23,0
Archivale
Orginaldatierung: an sinte Marthen tage
Vermerke auf Urkunde: Dorsalvermerk: altes Kurzregest; alte Signatur
Ausstellungsort: ohne Ausstellungsort
Editionen: Zobel I, S. 183.
Beglaubigungsmittel: sechs an Pergamentstreifen hängende Wachssiegel
Bearbeiter Regest: Dr. Lars-Arne Dannenberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.