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6/25 [Nr. 33a]: (D) 1591 Okt. 3, Tübingen (T) Visitationsrezeß der Kommissare Erasmus v. Layningen, Johannes Magirus, Lucas Qsiander, Balthasar Eisengrein
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Enthält: (I) Der letztjährige Abschied wurde befolgt, aber:; 1) Bei den juristischen Disputationen, besonders den publicis, sind zu wenig Studenten, Opponenten, fürstl. beneficiarii anwesend.; 2) Der jährliche Georgi-Bericht der Univ. über die subsidiaril soll genauer auf die Fortschritte, besonders der Jurastudenten, und das Betragen eingehen und rechtzeitig vorgelegt werden.; 3) M. Georg Burkhardt soll mit Beiziehung von Prof. Andreas Planer seine Quaestiones dialectices etwas vereinfachen und vor dem Druck auch dem Konsistorium vorlegen wegen ihrer Einführung in den Hohen Klosterschulen.; 4) Übermaß bei Tischherren ist abzustellen; desgleichen weitere "schlupffbüegel" wie in Becken Marttins Haus sowie in Barbier- und Buchbinderhäusern;; 5) Nachdem die restlichen Bücher durch die Gremppischen Erben inzwischen aus Straßburg übersandt, die Stippicher aber noch nicht eröffnet worden sind, soll die Univ. nun für die Anfertigung eines Katalogs sorgen, jährlich - rückwirkend - für 20 fl. Bücher kaufen lassen und Erwägungen über einen geeigneten Ort zur Unterbringung dieser Bibliothek sowie über die Anstellung eines bibliothecarii, vielleicht gleichzeitig als Präzeptor und Inspektor der Grempp-Stipendiaten, anstellen.; 6) Der Senat soll prüfen, üb im stipendio Martiniano nicht ein ständiger Koch an geestellt und dafür ein Stipendiat weniger gehalten werden soll.
Akte
[Umfassenderes Original s. VI, 26 Nr. 10.] (131-134'). Nutzungsbedingungen für die Digitalisate: https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.