Maria Franziska Bonn, geb. von Dresanus, Ehefrau des Dr. Sittig Joseph Bonn, Protonotar am RKG, Wetzlar, gegen solms-braunfelsische Justizkanzlei, Johann Peter Schmitt, Oberndorf bei Wetzlar
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1, 2819
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 2 Prozessakten des preußischen Kreises Wetzlar
(1748-) 1756-1764
Enthält: Quad. 4: Schuldverschreibung (1748)
Enthält: Quad. 14, 15: Schätzung der schmittschen Grundstücke (1749)
Enthält: Quad. 16: Haftbefehl gegen Schmitt (1756)
Enthält: Quad. 17: Räumungsbefehl gegen Schmitt (1756)
Enthält: Quad. 18: Befehl zur Liquidierung des Vermögens des Schmitt (1756)
Enthält: Quad. 29: Deservitenrechnung (1756-1763)
Enthält: Quad. 14, 15: Schätzung der schmittschen Grundstücke (1749)
Enthält: Quad. 16: Haftbefehl gegen Schmitt (1756)
Enthält: Quad. 17: Räumungsbefehl gegen Schmitt (1756)
Enthält: Quad. 18: Befehl zur Liquidierung des Vermögens des Schmitt (1756)
Enthält: Quad. 29: Deservitenrechnung (1756-1763)
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch auf Gewährung des Rechtschutzes wegen der Untätigkeit der solms-braunfelsischen Justizkanzlei in Form der Verurteilung des Johann Peter Schmitt zur Zahlung einer Schuld in Höhe von 100 Gulden plus Zinsen aus einem Darlehen, welches die Kl. im Jahre 1748 gegen Verhypothekierung von Äckern des Schmitt gewährt hatte, bzw. bei Nichtleistung Anspruch auf Einsetzung in die verhypothekierten Güter bis zur vollständigen Befriedigung; später: Anspruch gegen die solms-braunfelsische Justizkanzlei auf Schadensersatz wegen des Verlustes der als Sicherheit gesetzten Äcker durch mehrfache Verhypothekierung durch die Nachlässigkeit der Justizkanzlei und durch die Prozeßverschleppung
pre: Solms-braunfelsische Justizkanzlei (1756)
pre: RKG (1756)
pre: Solms-braunfelsische Justizkanzlei (1756)
pre: RKG (1756)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ