Papst Urban VIII. ermahnt die Erzbischöfe von Mainz, Köln und Trier, Johann Schweickhard, Ferdinand und Philipp Christoph, in diesen Kriegszeiten und Unruhen einig zu sein. Er hat an diesem Tag den Kardinal Francesco Barberini zum Legaten für Deutschland bestimmt. "Datum: Romae apud sanctum Petrum sub annulo Piscatoris die XIX. februarii 1625 Pontificatus Nostri Anno Secundo".
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Papst Urban VIII. ermahnt die Erzbischöfe von Mainz, Köln und Trier, Johann Schweickhard, Ferdinand und Philipp Christoph, in diesen Kriegszeiten und Unruhen einig zu sein. Er hat an diesem Tag den Kardinal Francesco Barberini zum Legaten für Deutschland bestimmt. "Datum: Romae apud sanctum Petrum sub annulo Piscatoris die XIX. februarii 1625 Pontificatus Nostri Anno Secundo".
U / 1625 Februar 19
Jes.Arch.A 14 b
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
19.02.1625
Jesuiten Mainz
Ausfertigung (Breve).Perg.
Urkunden
Barberini, Francesco
Bayern, Ferdinand von s. Ferdinand
Ferdinand
Johann Schweikhard
Kronberg, Johann Schweikhard von s. Johann Schweikhard
Philipp Christoph
Sötern, Philipp Christoph von s. Philipp Christoph
Urban
Deutschland
Köln
Mainz
Rom
Trier
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:31 MESZ