Johan von Veningen, Komtur zu Wirnsperg, verpflichtet sich mit den Bürgern Herman, Sohn des Herman Schneyder, und Heincz Rüdiger über den strittigen Weinzehent zu Erkenprechtsshouen indem er ihnen den hinter Erkenprechtsshouen gelegenen Weingarten des Deutschen Hauses, genannt der Pfaffenberg und den Anteil des Deutschen Hauses an dem Weinzehent zu Erkenprechtshouen erbrechtsweise verleiht gegen eine jährliche Abgabe von 10 Eimer des besten Weins; der Zehent soll ihnen zustehen von Weingärten, die erst künftig aus den Äckern gemacht werden; hingegen sollen Weingärten, die aus öden Gründen entstanden sein werden, den Zehent an sie geben, ebenso Äcker, die bisher Weingärten waren; zur Weinlese ist ein Bote des Deutschen Hauses einzuladen; Fürstand: ein Acker genannt "der kleine Geyling", auf dem Mittelbühl zwischen Erkenprechtsshouen und Ku{e}lsshein.
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Johan von Veningen, Komtur zu Wirnsperg, verpflichtet sich mit den Bürgern Herman, Sohn des Herman Schneyder, und Heincz Rüdiger über den strittigen Weinzehent zu Erkenprechtsshouen indem er ihnen den hinter Erkenprechtsshouen gelegenen Weingarten des Deutschen Hauses, genannt der Pfaffenberg und den Anteil des Deutschen Hauses an dem Weinzehent zu Erkenprechtshouen erbrechtsweise verleiht gegen eine jährliche Abgabe von 10 Eimer des besten Weins; der Zehent soll ihnen zustehen von Weingärten, die erst künftig aus den Äckern gemacht werden; hingegen sollen Weingärten, die aus öden Gründen entstanden sein werden, den Zehent an sie geben, ebenso Äcker, die bisher Weingärten waren; zur Weinlese ist ein Bote des Deutschen Hauses einzuladen; Fürstand: ein Acker genannt "der kleine Geyling", auf dem Mittelbühl zwischen Erkenprechtsshouen und Ku{e}lsshein.
Ritterorden, Urkunden 5391/b
Zusatzklassifikation: Verpflichtung
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 16. Kommende Virnsberg
1410 Juni 17
Urkunden
ger
Originaldatierung: G. 1410 am dinstag vor ant Johans tag des tawfers.
Unternummer: b
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Eingeschaltet in die Bestätigung v. 23. Jun. (Reg. Nr. 5393)
Unternummer: b
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Eingeschaltet in die Bestätigung v. 23. Jun. (Reg. Nr. 5393)
Herman, N
Schneyder, Herman
Rüdiger, Heincz
Venningen, Johann v. (Komtur zu Virnsberg)
Virnsberg (Gde. Flachslanden, Lkr. Ansbach), Komtur
Virnsberg (Gde. Flachslanden, Lkr. Ansbach), Kommende
Virnsberg (Gde. Flachslanden, Lkr. Ansbach), Bote
Erkenbrechtshofen (Gde. Bad Windsheim, Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim)
Pfaffenberg (FlN)
Geyling, der kleine (FlN)
Mittelbühl (FlN)
Külsheim (Gde. Bad Windsheim, Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:53 MESZ
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