Unterschiedliche Memorialia 1. Bernhard Keil zu Ohrdruf bittet um Nachlassung seines Astfalckischen Strafrestes a 15 Gulden 2. Der gemeinschaftliche Kanzleibote Böttiger zu Ohrdruf bittet, ihn noch ferner bei solchem Botendienst zu lassen, auch vom Fron- und Wachtgeld zu befreien 3. Georg Michael Seeber zu Ohrdruf bittet um Moderation des auf seiner Lederwalkmühle stehenden Erbzinses 4. Carl Wilhelm Andersohn, Stud. Juris aus Leipzig, bittet um Konzession, in Ohrdruf advozieren zu dürfen 5. Anna Elisabetha Böttigerin, Witwe zu Ohrdruf, bittet um einen Nachlass an 27 Gulden 12 Groschen(?) Schößereirest 6. Hans Theodor Kramer (Hans Thores Crahmer) zu Wechmar bittet um Befreiung des Erbzinses, der ihm wegen seines gehabten und schon vor zwei Jahren verhandelten Schlachthauses und Hammelbank angesetzt worden 7. Beschwerde der Gemeinde zu Wechmar, dass sich viele in der Gemeinde sowohl von herrschaftlichen als Gemeindefronen frei machen wollen 8. Johann Caspar Schmid zu Ohrdruf bittet, ihn ohne die zu prästieren verordnete Kaution von 50 Gulden zum Bürger anzunehmen
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Unterschiedliche Memorialia 1. Bernhard Keil zu Ohrdruf bittet um Nachlassung seines Astfalckischen Strafrestes a 15 Gulden 2. Der gemeinschaftliche Kanzleibote Böttiger zu Ohrdruf bittet, ihn noch ferner bei solchem Botendienst zu lassen, auch vom Fron- und Wachtgeld zu befreien 3. Georg Michael Seeber zu Ohrdruf bittet um Moderation des auf seiner Lederwalkmühle stehenden Erbzinses 4. Carl Wilhelm Andersohn, Stud. Juris aus Leipzig, bittet um Konzession, in Ohrdruf advozieren zu dürfen 5. Anna Elisabetha Böttigerin, Witwe zu Ohrdruf, bittet um einen Nachlass an 27 Gulden 12 Groschen(?) Schößereirest 6. Hans Theodor Kramer (Hans Thores Crahmer) zu Wechmar bittet um Befreiung des Erbzinses, der ihm wegen seines gehabten und schon vor zwei Jahren verhandelten Schlachthauses und Hammelbank angesetzt worden 7. Beschwerde der Gemeinde zu Wechmar, dass sich viele in der Gemeinde sowohl von herrschaftlichen als Gemeindefronen frei machen wollen 8. Johann Caspar Schmid zu Ohrdruf bittet, ihn ohne die zu prästieren verordnete Kaution von 50 Gulden zum Bürger anzunehmen
Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, La 10 Bü 850
Schubl. F Nr. 29
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, La 10 Gemeinschaftliches Archiv Langenburg: Thüringische Akten
Gemeinschaftliches Archiv Langenburg: Thüringische Akten >> 4. Thüringische Akten
1726-1729
1 Bü, 2 cm (Quadrangel 1-19)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:22 MEZ