Konrad, ein Ministeriale des Hochstifts Würzburg, schenkt dem Kloster St. Stephan in Würzburg 3 Hufen in Maßbach (Maspahc) sowie einen Hof mit allen notwendigen Gebäuden. Außerdem übergibt er dem Kloster einige seiner Leibeigenen, nämlich Arnold, Kuno und dessen Schwester Merigart, deren Sohn Hermann, Erkenbrecht und seinen Sohn Rüdiger. Diese haben dem Kloster jedes Jahr am 11. November (in festivitate beati Martini) einen Kopfzins zu entrichten, nämlich die Männer 5 Pfennige und die Frauen 3 Pfennige. Ansonsten sind sie aber von weiteren Dienstleistungen und Abgaben befreit und stehen unter dem Schutz des Vogtes, den der Abt des Klosters über sie einsetzt. Beim Tod eines Leibeigenen, gleichgültig ob Mann oder Frau, ist sein bestes Kleidungsstück dem Kloster zu übergeben. Wenn einer der Leibeigenen sich eine Ehefrau aus einer anderen Herrschaft nimmt, dann fallen zwei Drittel seiner Habe an das Kloster. Das restliche Drittel geht nach seinem Tod an seine Witwe. Zeugen: Der Vogt Siegfried, Wignant, Werner, Berthold, Helmerich, Egino, Walterich, Rüdiger, Ditmar, Swipoto, Gebeno, Burkhard, Herman, Odelrich, Othinc, Werner und Helmerich. Aussteller: Konrad. Empfänger: Kloster St. Stephan