Durchmarsch dänischer, bei der englischen Armee in Flandern gestandener und nunmehr zurückkehrender Truppen durch die Herzogtümer Bremen und Verden, auch Verpflegungskosten und deren Erstattung
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Rep. 5a, Nr. 3607
Rep. 5a Fach 217 Nr. 19
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 18 Militaria >> 2.2 18 5 Ab- und Durchmärsche
1697-1700
Enthält: - Notifikationsschreiben des Generalmajors und Oberkommandanten Baron Mauritz Vellingk an die Regierung vom Dezember 1697 wegen erbetenen Durchmarschs dänischer Truppen durch Bremen-Verden (mit Anlagen: Marschrouten der dänischen Truppen, Requisitionsschreiben des Königs Christian V. von Dänemark und des Königs William III. von England an den schwedischen König vom Oktober bzw. November 1697 (Originale, dän. bzw. lat.)); Antwortschreiben der Regierung und nachfolgende Regierungsverordnung; Requisitionsschreiben des Feldmarschalls und Gouverneurs in Oldenburg und Delmenhorst, Freiherr Gustav Wilhelm von Wedel, vom Dezember 1697 wegen Durchzugs der dänischen Truppen durch Bremen-Verden; nachfolgendes Regierungsprotokoll, Antwortschreiben und Schreiben der Regierung an den Feldmarschall und Generalgouverneur Graf Jürgen Mellin, den Generalmajor Baron Mauritz Vellingk und den außerordentlichen schwedischen Envoyé in Kopenhagen, Anders Leyonclo, vom Januar 1698; weitere Korrespondenzen der Regierung in der Sache, auch mit dem Etatsrat Christoph Heinrich von Weissenfels in Bremen, der Stadt Bremen, Gouverneur Wedel und dem Land- und Kriegskommissar Andreas Scharnhorst; Berichte des Intendanten Johann Burmeister in Bremen und Scharnhorsts vom Januar bis März 1698 über den Marsch der dänischen Truppen; Instruktion Wedels für den Rittmeister Krull vom Januar 1698 wegen des Marsches; Schreiben des schwedischen Königs an die Regierung vom Januar 1698 wegen Verweigerung des Durchmarschs, mit nachfolgenden Antwortschreiben und Berichten der Regierung vom Januar/Februar 1698 wegen des Marschverlaufs - Bericht des Etatsrats von Weissenfels und des Intendanten Burmeister an die Regierung vom Januar 1698 wegen Marsch-Verlaufs, rückständiger Verpflegungskosten und Erstattung ihrer Reise- und Zehrungskosten (mit Anlagen: Schreiben des Brigadiers Johann Dietrich von Haxthausen, Chef der Truppen, an Weissenfels und Burmeister aus Hamburg vom Januar 1698 wegen der Rückstände, Rechnung vom Durchmarsch der Truppen) - Schreiben des Baumeisters Daniel Sarnighausen und Burmeisters aus Bremen vom Februar 1698 wegen der von den dänischen Soldaten im Ober- und Niedervieland vorgenommenen Exzesse und von den schwedischen Meiern erpressten Gelder, mit beigefügten detaillierten Rechnungen; Gesuche der Vollmachten und Einwohner der Börde Scharmbeck vom März und September 1698 um Satisfaktion des durch die dänischen Soldaten erlittenen Schadens, mit Regierungsverordnung an Scharnhorst vom Oktober 1698; Korrespondenz der Regierung mit dem König vom März 1698 wegen Erstattung der im Vieland erpressten Gelder durch Dänemark und Kommunikation mit Leyonclo in der Sache; weitere Korrespondenzen mit Mellin, auch wegen Transports der schwedischen, aus Holland gekommenen Truppen von Bremen nach Schweden; Korrespondenz Leyonclos mit der Regierung vom März/April 1698 (mit Anlage: Schreiben des dänischen Königs an Wedel wegen Untersuchung der Kosten im Vieland), auch Schreiben Wedels dazu vom April 1698; Aktenstücke vom April 1698 zur Untersuchung und Liquidation der Kosten durch schwedische und dänische Kommissare, mit ausführlichem Kommissionsprotokoll Scharnhorsts vom Juli 1698 über die Exzesse und Zehrung der dänischen Truppen im Vieland; Übersendung des Kommissionsprotokolls an Wedel durch die Regierung vom Juli 1698, mit nachfolgender Korrespondenz vom August/September 1698 wegen Kostenerstattung;
Enthält: Gesuche Scharnhorsts vom August 1698 um Zahlung seiner Reisekosten und um Kommunikation des Untersuchungsberichts am dänischen Hof zur Satisfaktion (mit Anlage); nachfolgende Protokolle; Korrespondenz der Regierung mit Leyonclo vom September/Oktober 1698; Bericht Scharnhorsts vom November 1698 wegen erfolgter Auszahlung der vereinbarten Gelder an die Meier im Vieland und einige Dörfer in der Börde Scharmbeck (mit Anlagen) - Gesuche Weissenfels' und Burmeisters vom November 1698 und März 1699 um Erstattung ihrer zur Durchführung der Truppen angewandten Kosten; Gesuch der Einwohner der Börde Beverstedt vom März 1699 um Erstattung von Fuhr- und Speisungskosten; Gesuche des Vogtes Michael Biehl in Mulsum vom März 1699 und März 1700 um Kostenerstattung, mit beigefügter Rechnung; Gesuch des Vogtes Angelus Rolap(p) in Selsingen vom April 1700 um Kostenerstattung
Enthält: Gesuche Scharnhorsts vom August 1698 um Zahlung seiner Reisekosten und um Kommunikation des Untersuchungsberichts am dänischen Hof zur Satisfaktion (mit Anlage); nachfolgende Protokolle; Korrespondenz der Regierung mit Leyonclo vom September/Oktober 1698; Bericht Scharnhorsts vom November 1698 wegen erfolgter Auszahlung der vereinbarten Gelder an die Meier im Vieland und einige Dörfer in der Börde Scharmbeck (mit Anlagen) - Gesuche Weissenfels' und Burmeisters vom November 1698 und März 1699 um Erstattung ihrer zur Durchführung der Truppen angewandten Kosten; Gesuch der Einwohner der Börde Beverstedt vom März 1699 um Erstattung von Fuhr- und Speisungskosten; Gesuche des Vogtes Michael Biehl in Mulsum vom März 1699 und März 1700 um Kostenerstattung, mit beigefügter Rechnung; Gesuch des Vogtes Angelus Rolap(p) in Selsingen vom April 1700 um Kostenerstattung
Verzeichnung
Militärsachen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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