Kaiser Karl V. bekundet, dass sein Vizekanzler und Landvogt zu Schwaben, Nikolaus Ziegler, auf die ihm von Kaiser Maximilian lebenslänglich verliehene Stadtsteuer von Heilbronn verzichtet hat gegen die Zusage, dass er nach dem Tode des Balthasar Wolff die Reichspflegen Donauwörth (Werd) und Weißenburg (Weyssenberg) erhalten solle. Er verschreibt diese Stadtsteuer nun wegen treuer Dienste seinem Brotmeister (panetier) und Getreuen Georg von Wollmershausen lebenslänglich mit der Bestimmung, dass Bürgermeister und Rat der Stadt Heilbronn diesem jährlich am Martinstag wie bisher dem Nikolaus Ziegler 300 rheinische Gulden und nach dem Tode des kaiserlichen Rates Dr. Gregor Lamparter auch die restlichen 42 Gulden der Stadtsteuer zu zahlen haben.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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