In dem neben der Wohnung des Rektors der St. Gertrudis-Kapelle in Corvey gelegenen Immunitätshof der Abtei verspricht Propst Johannes von Marsberg Prior, Propst und gesamtem Corveyer Kapitel, auf die Einnahmen aus einer bestimmten Pfründe keinen Anspruch zu erheben und sich jeglichen Einmischens in Kapitelsangelegenheiten so lange zu enthalten, bis er Prior, Propst und Kapitel 16 Mark reinen Silbers Höxterscher Währung bezahlt habe. Zeugen: Siegfried gen. Knevel, Konventual in Flechtdorf; die beiden Kleriker Johannes gen. Cancer und Johannes gen. Famunt, der Knappe Philipp gen. Scof. Siegel des Abts Dietrich von Corvey, des Propstes Heinrich zu Neuenkirchen (monasterii novalis prope Corbeiam), des Propstes Johannes von Marsberg angekündigt.
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In dem neben der Wohnung des Rektors der St. Gertrudis-Kapelle in Corvey gelegenen Immunitätshof der Abtei verspricht Propst Johannes von Marsberg Prior, Propst und gesamtem Corveyer Kapitel, auf die Einnahmen aus einer bestimmten Pfründe keinen Anspruch zu erheben und sich jeglichen Einmischens in Kapitelsangelegenheiten so lange zu enthalten, bis er Prior, Propst und Kapitel 16 Mark reinen Silbers Höxterscher Währung bezahlt habe. Zeugen: Siegfried gen. Knevel, Konventual in Flechtdorf; die beiden Kleriker Johannes gen. Cancer und Johannes gen. Famunt, der Knappe Philipp gen. Scof. Siegel des Abts Dietrich von Corvey, des Propstes Heinrich zu Neuenkirchen (monasterii novalis prope Corbeiam), des Propstes Johannes von Marsberg angekündigt.
A 113u, 124
A 113u Propstei Marsberg - Urkunden
Propstei Marsberg - Urkunden >> 1. Urkunden
1358 April 27
Vermerke: Ausfertigung, Notariatsinstrument, Pergament, Signet und Unterschrift des Notars Johannes Bertoldi aus Warburg, Paderborner Diözese, die drei an Pergamentpresseln einer etwa gleichzeitigen zerschnittenen Urkunde hängenden Siegel verloren. Rückseitig: De recognicione cuiusdam prepositi Montis Martis (15. Jh.). Lapis proprietatis vel symoniae malum (16. Jh.). Beiliegend fehlerhafte Abschrift des 18. Jhs auf Papier. Text und Regest der Pergamentpressel s. Nr. 154. Abschrift in Corvey Akten 1439 S. 128-129
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:48 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.1. Kölnisches Westfalen (A) (Tektonik)
- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
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