Amtsgerichte (bis 1968): Amtsgericht Oberkaufungen (Bestand)
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275 Oberkaufungen
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Akten ab 1867 >> Stellen der Justiz >> Amtsgerichte (Justizämter usw.) >> Amtsgerichte (bis 1968)
1824-1976 (!)
Enthält: Zivil- und Strafprozesse, Vormundschaften, Zwangserziehungen, Zwangsversteigerungen, Handelsregisterakten, Miet- und Pachtschutzsachen
Geschichte des Bestandsbildners: Das Justizamt Oberkaufungen wurde im Zuge der Trennung von Justiz und Verwaltung zum 1. Juli 1850 errichtet (kurhGS 1850, S. 15). Der Bezirk wurde aus Teilen des früheren Amts Waldau (bis 1822), des früheren Amts Großalmerode (bis 1822) und der Gemeinde Nieste gebildet, die 1831/32 vom Königreich Hannover erworben wurde.
Nach der Annexion Hessens durch das Königreich Preußen wurde das Justizamt Oberkaufungen mit Wirkung vom 1. September 1867 in „Amtsgericht Oberkaufungen“ umbenannt (PrJMBl. 1867, S. 221; PrGS 1878, S. 275).
Das Amtsgericht wurde 1943 aufgrund von Kriegsnotmaßnahmen in eine Zweigstelle des Amtsgerichts Kassel umgewandelt. Bei der Wiederaufnahme der Rechtspflege nach Ende des Zweiten Weltkriegs im Herbst 1945 wurde das Amtsgericht Oberkaufungen nicht wiedereröffnet. Sein Bezirk wurde nun endgültig dem Amtsgericht Kassel zugeteilt. Bis zur vollständigen Eingliederung bestand bis 1946 eine Zweigstelle in Oberkaufungen.
Gerichtsbezirk:
Eiterhagen, Eschenstruth, Helsa, Niederkaufungen, Nieste, Oberkaufungen, Wattenbach, Wellerode,
außerdem die Oberförstereirn Melsungen und Wellerode sowie die Wohnplätze Rottebreite und Windhausen mit Hof Sensenstein
Das Amtsgericht wurde 1943 in eine Zweigstelle des Amtsgerichts Kassel umgewandelt und diesem 1946 endgültig eingegliedert.
Findmittel: Arcinsys-Datenbank
Findmittel: teilweise unverzeichnet
Findmittel: Ablieferungslisten
Referent: Herr Dr. Petter, Frau Laube
Zusatzinformationen: Letzte Aktualisierung: 03.11.2017
Geschichte des Bestandsbildners: Das Justizamt Oberkaufungen wurde im Zuge der Trennung von Justiz und Verwaltung zum 1. Juli 1850 errichtet (kurhGS 1850, S. 15). Der Bezirk wurde aus Teilen des früheren Amts Waldau (bis 1822), des früheren Amts Großalmerode (bis 1822) und der Gemeinde Nieste gebildet, die 1831/32 vom Königreich Hannover erworben wurde.
Nach der Annexion Hessens durch das Königreich Preußen wurde das Justizamt Oberkaufungen mit Wirkung vom 1. September 1867 in „Amtsgericht Oberkaufungen“ umbenannt (PrJMBl. 1867, S. 221; PrGS 1878, S. 275).
Das Amtsgericht wurde 1943 aufgrund von Kriegsnotmaßnahmen in eine Zweigstelle des Amtsgerichts Kassel umgewandelt. Bei der Wiederaufnahme der Rechtspflege nach Ende des Zweiten Weltkriegs im Herbst 1945 wurde das Amtsgericht Oberkaufungen nicht wiedereröffnet. Sein Bezirk wurde nun endgültig dem Amtsgericht Kassel zugeteilt. Bis zur vollständigen Eingliederung bestand bis 1946 eine Zweigstelle in Oberkaufungen.
Gerichtsbezirk:
Eiterhagen, Eschenstruth, Helsa, Niederkaufungen, Nieste, Oberkaufungen, Wattenbach, Wellerode,
außerdem die Oberförstereirn Melsungen und Wellerode sowie die Wohnplätze Rottebreite und Windhausen mit Hof Sensenstein
Das Amtsgericht wurde 1943 in eine Zweigstelle des Amtsgerichts Kassel umgewandelt und diesem 1946 endgültig eingegliedert.
Findmittel: Arcinsys-Datenbank
Findmittel: teilweise unverzeichnet
Findmittel: Ablieferungslisten
Referent: Herr Dr. Petter, Frau Laube
Zusatzinformationen: Letzte Aktualisierung: 03.11.2017
3,33 MM
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 08:12 MESZ