Friedrich Wilhelm Vitzthum von Eichstädt, Bevollmächtigter der verwitweten Herzogin von Sachsen-Eisenach, Johann Conrad Schemel, fürstlich ansbachischer und württembergischer Bevollmächtigter, und Justus Eberhard Passer, fürstlich hessen-darmstädtischer Bevollmächtigter, beauftragt mit der Erbschaftsverteilung der verstorbenen Gräfin Susanne Johanne zu Castell, geborene Gräfin zu Öttingen, cedieren dem fürstlichen Hause Öttingen die Restschuldsumme von 1.500 Gulden aus der von der verstorbenen Gräfin dem Grafen Heinrich Friedrich zu Löwenstein lt. Schuldurkunde vom 3. Mai 1707 (U 103) dargeliehenen Summe von 3.000 Gulden.
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Friedrich Wilhelm Vitzthum von Eichstädt, Bevollmächtigter der verwitweten Herzogin von Sachsen-Eisenach, Johann Conrad Schemel, fürstlich ansbachischer und württembergischer Bevollmächtigter, und Justus Eberhard Passer, fürstlich hessen-darmstädtischer Bevollmächtigter, beauftragt mit der Erbschaftsverteilung der verstorbenen Gräfin Susanne Johanne zu Castell, geborene Gräfin zu Öttingen, cedieren dem fürstlichen Hause Öttingen die Restschuldsumme von 1.500 Gulden aus der von der verstorbenen Gräfin dem Grafen Heinrich Friedrich zu Löwenstein lt. Schuldurkunde vom 3. Mai 1707 (U 103) dargeliehenen Summe von 3.000 Gulden.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-US 1 Nr. 103 Rückseite
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-US 1 Hausurkunden bis 1799
Hausurkunden bis 1799 >> 6. 1700 - 1729
1714 April 5
Urkunden
Ausstellungsort: Remlingen
Besonderheiten: auf der Rückseite der Schuldurkunde des Grafen Heinrich Friedrich zu Löwenstein de dato Wertheim 1707 Mai 3 (U 103) geschrieben, eigenhändige Unterschriften und aufgedrückte Siegel der Aussteller
Besonderheiten: auf der Rückseite der Schuldurkunde des Grafen Heinrich Friedrich zu Löwenstein de dato Wertheim 1707 Mai 3 (U 103) geschrieben, eigenhändige Unterschriften und aufgedrückte Siegel der Aussteller
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:18 MEZ