Mainz, 1654.08.28. (Richter Pfeffer). Margreth, Ww. des Hafners Michael Brick, vergleicht sich wegen des an die Verwandten ihres Mannes gefallenen Erb- und Schwertteils mit ihrem Schwager Konrad Brick, kurmainzischem Pistermeister (bevollmächtigt von seinen Geschwistern und Schwägern, Hans Adam Hammel u.s.Fr. Frau Magdalena, Hans Georg Hain bei Steinheim zum Weißenliech u.s.Fr. Margreth): Die Ww. gibt für das Schwertteil den Erben 150 fl. B. (50 fl. bar, 50 fl. auf Martini, 50 fl. auf Bartholomäi 1655). Z.: Jodokus Hohnscheidt, Handelsmann und Schatzmeister, Melchior Frank, Bäcker, Melchior Gabel, Wagner, Peter Breidenbach, Wieger an der Altmünsterpforte, Nikolaus Engel, Löwenwirt bei der Gaupforte, und Franz Dauner, Hafner.
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Mainz, 1654.08.28. (Richter Pfeffer). Margreth, Ww. des Hafners Michael Brick, vergleicht sich wegen des an die Verwandten ihres Mannes gefallenen Erb- und Schwertteils mit ihrem Schwager Konrad Brick, kurmainzischem Pistermeister (bevollmächtigt von seinen Geschwistern und Schwägern, Hans Adam Hammel u.s.Fr. Frau Magdalena, Hans Georg Hain bei Steinheim zum Weißenliech u.s.Fr. Margreth): Die Ww. gibt für das Schwertteil den Erben 150 fl. B. (50 fl. bar, 50 fl. auf Martini, 50 fl. auf Bartholomäi 1655). Z.: Jodokus Hohnscheidt, Handelsmann und Schatzmeister, Melchior Frank, Bäcker, Melchior Gabel, Wagner, Peter Breidenbach, Wieger an der Altmünsterpforte, Nikolaus Engel, Löwenwirt bei der Gaupforte, und Franz Dauner, Hafner.
U / 1654 August 28 (in 5 / 31)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
28.08.1654
Stadtgericht Mainz
In 5 / 31, fol. 132 v.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:29 MESZ