Korrespondenz Süss: Emanuel Sperner (1905-1980)
Vollständigen Titel anzeigen
C 0089 / 77
C 0089 NL Wilhelm Süss, Mathematiker (1913-1961)
NL Wilhelm Süss, Mathematiker (1913-1961)
1937-1944
Enthält: Gutachten über Fitting; Lehrstuhl für Sperner in Prag (1939); Bieberbach und DMV; Doppelmitgliedschaft DMV und Unione Matematica Italiana; Herausgabe Riemann-Nachlaß und Durchsicht von Hasse und Siegel; Anregung Siegel zur Herausgabe der Werke von Frobenius, Kummer und Study; Erlöschen von DMV-Mitgliedschaften (Voghera, Certo, Gruder, Löwig); Bompiani; Conrad Müller an Sperner (Frobenius-Werke); Ausschluß Lorey aus Reichsschrifttumskammer; Lorey an Sperner (Geschichte DMV, Frage der Nichtarier); Vorgehen beDMV; Hohenberg; DMV-Mitgliedschaft Reichsstudentenführer Kubach; Bomowsky; Zdzistaw; Kopernikus-Biographie; Ramsauer; A. Büche; Lehrstuhlbesetzung in Straßburg und Mitbestimmungsrecht der Luftwaffe; Nachfolge Hammerstien in Kiel und Reinhardt in Greifswald; Magnus, Ernst Hölder, Bol, Conrad Müller, Berwald, Bachmann, Magnus, Deuring und Zassenhaus als lehrstuhlwürdig; Kähler nach Straßburg; Bauer; Strubecker; Vorgehen bei Aufnahme in DMV; Thüring (Steck als Carathéodory-Nachfolger); Neuaufnahmen in die DMV Holthoff, Heinrich Ostmann, Schuhmann); Tod Prange; Dörrie; Carathéodory, Kneser, Radon als mögliche Preisrichte Ackermann-Teubner-Gedächtnispreis; Freiexemplare Jahresbericht DMV; Einladung Kloostermann; Satzungsänderung mit Rücksicht auf Gemeinnützigkeit; Kassenlage DMV; Diplomstudium Mathematik; Mathematische Unterrichts-Kommission; Steck; Ehrenmitgliedschaft Hilbert; Nagy; Vertretung der Mathematik im Reichsforschungsrat (Esau, Mentzel); Förderung der angewandten Mathematik; Witting; Entziehung DMV-MitgJahresberichte; Tausch mit ausländischen mathematischen Zeitschriften; Heisig; mathematische Literatur für Kriegsforschung; südwestdeutsche Mathematiker-Zusammenkunft 1942; Breidenbach; Busemann; biographische Gedenkarbeit zu Bolza im Jahresbericht; Reichsinstitut für Anwendungen der Mathematik; Doetsch; Verlängerung DMV-Vorsitz Süss; Schatzmeisteramt feigl; Hasse; Einladung nach Bukarest; Barbilian; Neiß und Lösch Beisitzer DMV-Ausschuß; Süss Nachfolge Carathéodory in München; Ruf nach Straßburg für SperneTod; Ernst-Abbee-Gedächtnispreis; Bessel-Hagen; J. E. Hofmann; Göllnitz; Mitgliederwerbung durch Lorey; Ortsgruppen der DMV; Haenzel; Salkowski; Mitgliederverzeichnis DMV in Würzburg (1943); Süss, Pisot und Roger zum Kolloquium nach Straßburg; 3. Hochschulkurse in Frankreich; Besprechungen mit Fischer (REM) in Berlin; Einladung von Sperner, Petersson und Strubecker zum Freiburger Kolloquium; Lambert-Werke.
1 Bü.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.08.2025, 10:06 MESZ