Kläger: Christoph Rantzau zu Seedorf und Hemmelmark, ab 1624 seine Witwe Heilwig Rantzau, Beklagter: Detlef Brockdorff zu Windeby, Amtmann zu Trittau, Prozessvertreter: Dr. Werner Buntz, Dr. Johann Georg Krapff, Sebastian Heinrich Bergner, Notar zu Speyer, Lizentiat der Rechte Peter Paul Steuernagel, Streitgegenstand: Streit um die Erstattung von 500 Mark lübisch, die Heinrich Brockdorff 1568 aus einer Bürgschaft für Henneke Rantzau bezahlt hatte und die nun Christoph Rantzau als Erbe und Zessionar seines Onkels Henneke Rantzau zurückzahlen sollte
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Kläger: Christoph Rantzau zu Seedorf und Hemmelmark, ab 1624 seine Witwe Heilwig Rantzau, Beklagter: Detlef Brockdorff zu Windeby, Amtmann zu Trittau, Prozessvertreter: Dr. Werner Buntz, Dr. Johann Georg Krapff, Sebastian Heinrich Bergner, Notar zu Speyer, Lizentiat der Rechte Peter Paul Steuernagel, Streitgegenstand: Streit um die Erstattung von 500 Mark lübisch, die Heinrich Brockdorff 1568 aus einer Bürgschaft für Henneke Rantzau bezahlt hatte und die nun Christoph Rantzau als Erbe und Zessionar seines Onkels Henneke Rantzau zurückzahlen sollte
LASH, Abt. 390 Nr. 369
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1604-1627
Enthält: Landgericht 1604-1608, RKG 1609-1627; Schuldverschreibung des Henneke Rantzau zu Nehmten für Anna Rantzau, Witwe des Schack Rantzau, unter Bürgschaft des Heinrich Brockdorff zu Windeby und des Oswald von der Wisch zu Ascheberg 1568 (Acta priora, BII. 126-128); Quittung des Oswald von der Wisch zu Ascheberg 1577 (Acta priora, BI. 120); Quittung der Anna von Ahlefeldt, Frau des Jasper von Ahlefeldt,1578 (Acta priora, BI. 125); Vergleich von 1588 zwischen Oswald von der Wisch zu Dänisch-Nienhof und Christoph Rantzau als Erbe des Henneke Rantzau über Forderungen der Anna Rantzau zu Nehmten aus ihrer Haubenbandsgerechtigkeit und aus einem Darlehen (Acta priora, BII. 27-29); Erklärung des Claus von der Wisch zu Dänisch-Nienhof und Ascheberg 1603 (Acta priora, BI. 119); Vergleich über die Einsetzung eines Schiedsgerichts aus adligen Personen und Sprüche dieses Gerichts 1607-1608 (Acta priora, BI. 119); Einmahnung des Christoph Rantzau ins Einlager durch Detlef Brockdorff, Quittungen 1608 ( Acta priora, BII. 110-118); Verzeichnis der am Landgericht rechtshängigen Prozesse des Detlef Brockdorff 1608 (Acta priora, BI. 140); kaiserliche Promotorialschreiben an das RKG 1626 und 1628 (nach Q 43)
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 368
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:52 MEZ