Gemeindearchiv Lehningen (Bestand)
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Gemeindearchiv Lehningen (Nutzung über die Gemeinde Tiefenbronn), GA LEH
Kreisarchiv des Enzkreises (Archivtektonik) >> Stadt- und Gemeindearchive im Enzkreis
Vorwort: Das historisch und rechtlich bedeutsame Schriftgut der ehemals selbständigen Gemeinde Lehningen, seit 1. Januar 1972 Ortsteil von Tiefenbronn, umfasst etwa 23 laufende Regalmeter. Es bildet einen eigenständigen und abgeschlossenen Bestand innerhalb des Gemeindearchivs Tiefenbronn und besteht aus 993 Archivalieneinheiten, die in Form von Titelaufnahmen im vorliegenden Findbuch beschrieben sind. Dieser Bestand gliedert sich in folgende vier Hauptteile: 1. Akten und Bände bis 1965, 2. Akten und Bände 1966-1971, 3. Rechnungen sowie 4. Sammlungsbestände. Die ältesten Lehninger Unterlagen sind Almosenrechnungen ab dem Jahr 1758. Insgesamt 19 Archivalien stammen aus der Zeit vor 1800. Eine stärkere Überlieferung setzt in der Folgezeit, vor allem um 1850 ein; im 19. Jahrhundert beginnen insgesamt 312 Archivalien. Der Überlieferungsschwerpunkt liegt mit 662 Einheiten eindeutig im 20. Jahrhundert und hier insbesondere in der Zeit ab etwa 1930.
Der Bestand wurde durch das Kreisarchiv des Enzkreises erschlossen. Die intensiven Verzeichnungs- und Ordnungsarbeiten leistete von September bis Dezember 2000 die Diplom-Archivarin (FH) Heike Sartorius. Layout und Fertigstellung des Findbuches übernahm Jürgen H. Staps. Die Entmetallisierungs-, Signierungs- und Verpackungsarbeiten wurden von Julia Hirn, Christiane Ludwig, Sarah Staps und Jasmin Wickersheim ausgeführt.
Zusammen mit den Archiven der Ortsteile Tiefenbronn und Mühlhausen hat die Gemeinde Tiefenbronn in den vergangenen Jahren ihr gesamtes dauernd aufbewahrenswertes Schriftgut bis zur Gemeindereform, sozusagen das "kommunale Gedächtnis", nach modernen archivischen Erkenntnissen detailliert erschließen lassen. Somit sind sowohl für verwaltungsinterne als auch für heimatkundliche und wissenschaftliche Forschungen hervorragende Bedingungen vor Ort geschaffen. Die Bestände lagern in einem neu eingerichteten Archivraum im Tiefenbronner Rathaus in Rollregalen.
Das vorliegende Repertorium erscheint innerhalb der Publikationsreihe von Findbüchern des Kreisarchivs des Enzkreises über die Archive der Kreisgemeinden. Als Grundlage für die Nutzung und Pflege des Archivs hat der Gemeinderat Tiefenbronn am 24. Juli 1998 eine Archivordnung erlassen, die in dieses Findbuch mit aufgenommen wurde. Unser Dank gilt der Gemeinde Tiefenbronn, namentlich Herrn Bürgermeister Fritz Sämann und Frau Hauptamtsleiterin Gabriele Geikowski, für die konstruktive Zusammenarbeit.
Pforzheim, im Dezember 2001
Konstantin Huber
Leiter des Kreisarchivs
Weitere Informationen (ortsgeschichtlicher Überblick, Liste der Ortsvorsteher, Bestands- und Registraturgeschichte, Erläuterungen zur Ordnung, Gliederung und Verzeichnung des Gemeindearchivs, Indizes und Abkürzungsverzeichnis) finden Sie in der PDF-Version des gedruckten Findbuchs: https://www.enzkreis.de/Serviceportal/Was-erledige-ich-wo-/Findb%C3%BCcher-der-Stadt-und-Gemeindearchive.php?object=tx,2891.2.1&ModID=10&FID=2032.130.1&NavID=2032.13.1
Der Bestand wurde durch das Kreisarchiv des Enzkreises erschlossen. Die intensiven Verzeichnungs- und Ordnungsarbeiten leistete von September bis Dezember 2000 die Diplom-Archivarin (FH) Heike Sartorius. Layout und Fertigstellung des Findbuches übernahm Jürgen H. Staps. Die Entmetallisierungs-, Signierungs- und Verpackungsarbeiten wurden von Julia Hirn, Christiane Ludwig, Sarah Staps und Jasmin Wickersheim ausgeführt.
Zusammen mit den Archiven der Ortsteile Tiefenbronn und Mühlhausen hat die Gemeinde Tiefenbronn in den vergangenen Jahren ihr gesamtes dauernd aufbewahrenswertes Schriftgut bis zur Gemeindereform, sozusagen das "kommunale Gedächtnis", nach modernen archivischen Erkenntnissen detailliert erschließen lassen. Somit sind sowohl für verwaltungsinterne als auch für heimatkundliche und wissenschaftliche Forschungen hervorragende Bedingungen vor Ort geschaffen. Die Bestände lagern in einem neu eingerichteten Archivraum im Tiefenbronner Rathaus in Rollregalen.
Das vorliegende Repertorium erscheint innerhalb der Publikationsreihe von Findbüchern des Kreisarchivs des Enzkreises über die Archive der Kreisgemeinden. Als Grundlage für die Nutzung und Pflege des Archivs hat der Gemeinderat Tiefenbronn am 24. Juli 1998 eine Archivordnung erlassen, die in dieses Findbuch mit aufgenommen wurde. Unser Dank gilt der Gemeinde Tiefenbronn, namentlich Herrn Bürgermeister Fritz Sämann und Frau Hauptamtsleiterin Gabriele Geikowski, für die konstruktive Zusammenarbeit.
Pforzheim, im Dezember 2001
Konstantin Huber
Leiter des Kreisarchivs
Weitere Informationen (ortsgeschichtlicher Überblick, Liste der Ortsvorsteher, Bestands- und Registraturgeschichte, Erläuterungen zur Ordnung, Gliederung und Verzeichnung des Gemeindearchivs, Indizes und Abkürzungsverzeichnis) finden Sie in der PDF-Version des gedruckten Findbuchs: https://www.enzkreis.de/Serviceportal/Was-erledige-ich-wo-/Findb%C3%BCcher-der-Stadt-und-Gemeindearchive.php?object=tx,2891.2.1&ModID=10&FID=2032.130.1&NavID=2032.13.1
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Alle Rechte vorbehalten. Es gelten die Bestimmungen der Archivordnung der jeweiligen Gemeinde, über deren Verwaltung auch eine eventuelle Nutzung (nicht im Kreisarchiv) zu erfolgen hat. Der Nutzer stellt das Kreisarchiv des Enzkreises von Haftung bei der Verletzung von Rechten Dritter frei.
03.06.2025, 10:08 MESZ