Die Edlen und Magnaten von dem Cölnischen Herzogtum Westfalen nämlich die Grafen Godfried von Arnsberg, Otto von Altena, Engelbert von der Mark und die Edlen Dietrich von Neuen-Limburg, Bertold von Büren, Dietrich von Bilstein und die Vasallen und Ministerialen der Cölnischen Kirche in Westfalen, der Marschall Albrecht von Störmede, der Schulz Heinrich von Soest und andere berichten dem Papst Alexander IV. wie Bischof Simon von Paderborn unter Mißachtung des wegen der Burg Salzkotten abgeschlossenen Friedensvertrages dieselbe wiederbefestigt, von dort räuberische Einfälle in das Cölnische Westfalen gemacht, dann mit dem Grafen von Jülich und andern Feinden Cölns sich verbündet und im verflossenen Sommer (1254) mit einem großen Heer ins Land gefallen sei, worauf auch sie sich gerüstet und ihn in offener Feldschlacht gefangen genommen hätten; hiervon aber habe der damals jenseits des Rheins verweilende Erzbischof nichts gewußt.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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