Korrespondenz Reiner Kunze
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1002 Jürgen P. Wallmann, 1002/67
1002 Jürgen P. Wallmann Jürgen P. Wallmann
Jürgen P. Wallmann >> 2.0 Korrespondenzen >> 2.1 Korrespondenzen mit Personen
1975
Enthält: Briefwechsel mit Reiner Kunze, 55 St., 1975 (3. Internationaler Schriftstellerkongress in Mölle/Schweden, DDR-Teilnehmer: Bernd Jentzsch, Paul Wiens; Arbeit an dem Prosaband "Die wunderbaren Jahre" [Frankfurt/Main: S. Fischer, 1976]; Einladung nach England, u. a. zu einem Poetry-Festival in Cambridge; Repressionen gegen R. Kunze im Zusammenhang mit der Genehmigung der Englandreise; Rückzug von Veröffentlichungen in BRD-Zeitschriften sowie Ablehnung einer Einladung als Gastdozent der University of Cincinnati wegen angedrohter Aussiedelung R. Kunzes; große Resonanz bei Lesungen in Cambridge und London, hier Einführung durch Michael Hamburger; Kuraufenthalt Wallmanns in Marienbad, Besuch von Kunze; Beiträge über Kunze in H. 12 der von Andreas W. Mytze hrsg. Zs. "europäische ideen"; Lyrik-Auswahlband Kunze in griechischer Übersetzung durch Hannelore Ochs; Gedichtedition mit Graphik von Hans Georg Anniès; dänische und japanische Ausgaben des Kinderbuchs "Der Löwe Leopold"; Vorbereitung einer Gedichtedition mit Illustrationen HAP Grieshabers [Düsseldorf: Eremiten-Presse, 1976]; erste Teilsendung von Manuskript und Originaldokumenten zu "Die wunderbaren Jahre" an J. P. Wallmann; Plan einer DDR-Ausgabe von "Der Löwe Leopold" im Berliner Kinderbuchverlag; DDR-Beiträge zum 100. Geburtstag von Rilke); Bl. 001-067
Archivale
Wasserzeichen: nein
Brieforiginale Reiner Kunze in der Reiner und Elisabeth Kunze-Stiftung: Greiz, o. D. [1975] (Bl. 001); Greiz, o. D. [Jan. 1975] (Bl. 002); Greiz, 02.02.1975 (Bl. 009); o. O. [Greiz], 26.02.1975 (Bl. 011-013); [Karlovy Vary/Karlsbad], 14.03.1975 (Bl. 015-016); o. O. [Greiz], 01.04.1975 [Brief an University of Cincinnati] (Bl. 018); Greiz, 13.04.1975 [Brief an Kulturministerium, Staatssekretär Löffler] (Bl. 020-021); Cambridge, 22.04.1975 (Bl. 023); Greiz, 25.04.1975 [Brief von Elisabeth Kunze] (Bl. 024-025); Greiz, Mai 1975 [Brief an Karl Corino] (Bl. 026-028); Greiz, 05.06.1975 (Bl. 033); Oelsnitz, [20.06.1975; Brief von R. Kunzes Eltern] (Bl. 036-037); o. O., 25.07.1975 [Aufschrift auf Brief von Hans Georg Anniès, Moritzburg, 22.07.1975] (Bl. 039); Greiz, 30.07.1975 (Bl. 041); Greiz, [31.07.1975] (Bl. 042); Greiz, o. D. [11.08.1975] (Bl. 046); o. O. [Plauen], 10.09.1975 (Bl. 050-051); Greiz, 22.09.1975 (Bl. 053); Greiz, 08.10.1975 (Bl. 054); Greiz, 23.10.1975 (Bl. 057); Leiningen/Greiz, 24.10.1975 (Bl. 058); Leiningen/Greiz, 27.10.1975 (Bl. 059); Greiz, 03.11.1975 (Bl. 061-062); Leiningen/Greiz, 22.11.1975 (Bl. 065); Greiz, 07.12.1975 (Bl. 067)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:25 MEZ