Eberhard Ludwig Herzog von Württemberg (voller Titel) belehnt nach dem Tod seines Lehensmannes Johann Georg von Wernau (Werdnau) und des mit ihm erloschenen Mannesstammes aus besonderer Gnade Johann Wilhelm Schenk, Johann Werner Schenk und Johann Albrecht Schenk Freiherren von Stauffenberg als nächste Verwandte der weiblichen Linie der Herren von Wernau und Joachim Ignatius [Freiherr] von Rotenhan im Namen der mit seiner verstorbenen Frau Maria Elisabeth [Freifrau] von Rotenhan, geborene von Wernau, gezeugten Kinder Marquard Georg, Lothar Franziskus, Margethe Louise und Marie Charlotte von Rohenhan mit einem Viertel des großen und kleinen Zehnten von Dietersweiler, einem Achtel des großen und kleinen Zehnten von Grünmettstetten, einem Viertel des großen und kleinen Zehnten von Bittelbronn und dem früher von Auberlin Keck bebauten Gut in Bittelbronn. Alle diese Lehen hatten zuvor Johannes Ifflinger, sein Sohn Hieronymus Ifflinger von Graneck und sein Sohn Hans Friedrich [II.] Ifflinger von Graneck von den verstorbenen Herzögen Christoph und Ludwig von Württemberg empfangen, bis sie mit Einverständnis aller Ifflinger von Graneck an Hans Veit von Wernau als Großvater von Hans Georg von Wernau verkauft wurden. Als bevollmächtigte Anwälte und Beamte der Belehnten haben Burkard Kopp und Liborius Christian Reiner mit einem leiblichen Eid auf Gott geschworen, dass das Lehen bei jedem Fall an Frauen wie Männer und Töchter wie Söhne erhalten können, aber immer ein Mann als Wappengenosse benannt werden muss, der das Lehen empfangen wird.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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