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Nationalversammlung: Staatsgerichtshof
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Enthält:
- zahlreiche Notizen Haussmanns zum Staatsgerichtshof, handschr.
- Aufruf der Deutschen Friedensgesellschaft an die Nationalversammlung wegen eines Staatsgerichtshofs, gedr., 19.7.1919
- Schreiben an Innenminister David zum Staatsgerichtshof, handschr., 1.8.1919
- Denkschrift zur Revision des Friedensvertrages, masch., 9.8.1919
- Abschrift eines Schreibens von Reichspräsident Ebert über das Fortbestehen der Nationalversammlung bis zum Zusammentritt des ersten Reichstages, handschr., 12.8.1919
- Telegramm von Sinzheimer wegen Bericht über Staatsgerichtshof, 11.8.1919
- Protokoll der Sitzung des Verfassungsausschusses zum Staatsgerichtshof, masch., 16.8.1919
- "Wo bleibt der Staatsgerichtshof?" - Ulk - Wochenbeilage zum Berliner Tageblatt, 26.9.1919
- Schreiben des Innenministers Koch zum Staatsgerichtshof und Disziplinarverfahren, masch., 14.11.1919
- Schreiben des württembergischen Gesandten Hildenbrand an Innenminister Koch zum Staatsgerichtshof, masch., 8.12.1919
- Schreiben des Innenministers Koch zum Staatsgerichtshof, masch., 2.1.1920
- Schreiben des Innenministers Koch zum Staatsgerichtshof, masch., 5.2.1920
- Schreiben an den Abgeordneten Spahn zum Staatsgerichtshof, masch., 10.2.1920
- Schreiben an den Abgeordneten Katzenstein zum Staatsgerichtshof, masch., 10.2.1920
- Drucksachen zum Staatsgerichtshof, Juni 1919 - Januar 1921
Friedensvertrag von Versailles; Auswirkungen
Justiz
Staatsgerichtshof für das Deutsche Reich
Staatsgerichtshof für Württemberg
Zeitungen; "Berliner Tageblatt und Handels-Zeitung"
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.