Johann Zeller von Attenhofen [Stadt Weißenhorn/Lkr. Neu-Ulm] bekennt, dass ihm die Ratsherren Matthäus Öhem, Eitel Eberhard Besserer von Talfingen [Obertalfingen Stadt Ulm] und Johann Heinrich Gienger, derzeit Pfarrkirchenbaupfleger zu Ulm, einen der Pfarrkirchenbaupflege gehörenden Hof in Attenhofen, den zuvor sein Vater Christian Zeller und nach dessen Tod seine Mutter Barbara geborene Federler bewirtschaftet haben, auf Lebenszeit verliehen haben. Der Hof gehört zu der von Konrad Diepold gestifteten Pfründe am Ulmer Münster. Er verpflichtet sich, den Hof in gutem Kulturzustand zu halten, nichts von seinen Zugehörungen zu verpfänden oder zu verkaufen und der Pfarrkirchenbaupflege davon jährlich 10 Imi Roggen und 10 Imi Hafer Ulmer Maß, 12 Schilling Heller Heugeld, 1 Muth Öl, 100 Eier, 2 Hühner und 1 Fastnachtshuhn nach Ulm zu liefern. Bei Säumnissen in der Lieferung der Abgaben, unsachgemäßer Bewirtschaftung sowie nach seinem Tod fällt der Hof an die Baupflege zurück. Wenn er den Hof vorzeitig verlässt sowie nach seinem Tod stehen dieser außerdem 2 Pfund Heller als Weglöse zu.