Friedrich Münchmeyer (Bestand)
Show full title
FM
Archiv für Diakonie und Entwicklung (Archivtektonik) >> Personen (Handakten und Nachlässen)
1895-1904, 1945-1976
Der Bestand enthält den Nachlaß des ersten Präsidenten des Werkes "Innere Mission und Hilfswerk der EKD".
Vorwort: D. Friedrich Martin Münchmeyer wurde am 14. Februar 1901 in Glasgow geboren. Sein Vater, D. Reinhard Münchmeyer, ehemals Seemannspastor in Edinburgh und später Seemannspastor für die deutschen Ostseehäfen, amtierte zu dieser Zeit als Pfarrer der evangelischen deutschen Gemeinde in Glasgow.
Ab 1925 arbeitete er als Militärpfarrer in Allenstein, von 1930 bis 1939 als Militärkreispfarrer in Dresden und von 1940 bis 1945 als Generalfeldvikar beim Evangelischen Feldbischof. Er wurde 1946 zum Geschäftsführenden Direktor des Central-Ausschusses der Inneren Mission, Geschäftsstelle Bethel, berufen. Von 1952 bis 1957 war er Mitglied des Diakonischen Beirates der EKD und nach der Fusion von Innerer Mission und Hilfswerk im Jahre 1957 bis 1961 erster Präsident der Hauptgeschäftsstelle des Werkes "Innere Mission und Hilfswerk der EKD". Er starb am 7. Januar 1988 in Kassel.
Sein schriftlicher Nachlaß ist dem Archiv von seinem Schwiegersohn, dem damaligen Landespfarrer für Diakonie in Kassel, Dr. Friedrich Thiele, bereits im Februar und April 1988 übergeben worden. Der Nachlaß wurde sofort verzeichnet und zuerst den Akten des Präsidialbüros des Diakonischen Werkes zugeordnet. Bei der jetzigen elektronischen Erfassung dieser Akten wurde entschieden, den Nachlaß doch herauszulösen und einen eigenen Aktenbestand - ADW, FM - zu bilden.
Im April 2004 fand sich im Magazin noch eine unverzeichnete Akte, die mit einer Aktenlieferung der HGSt in Stuttgart nach Berlin kam. Auf Grund ihres privaten Charakters wurde sie in den Bestand aufgenommen.
Berlin, den 22.11.1999
Vorwort: D. Friedrich Martin Münchmeyer wurde am 14. Februar 1901 in Glasgow geboren. Sein Vater, D. Reinhard Münchmeyer, ehemals Seemannspastor in Edinburgh und später Seemannspastor für die deutschen Ostseehäfen, amtierte zu dieser Zeit als Pfarrer der evangelischen deutschen Gemeinde in Glasgow.
Ab 1925 arbeitete er als Militärpfarrer in Allenstein, von 1930 bis 1939 als Militärkreispfarrer in Dresden und von 1940 bis 1945 als Generalfeldvikar beim Evangelischen Feldbischof. Er wurde 1946 zum Geschäftsführenden Direktor des Central-Ausschusses der Inneren Mission, Geschäftsstelle Bethel, berufen. Von 1952 bis 1957 war er Mitglied des Diakonischen Beirates der EKD und nach der Fusion von Innerer Mission und Hilfswerk im Jahre 1957 bis 1961 erster Präsident der Hauptgeschäftsstelle des Werkes "Innere Mission und Hilfswerk der EKD". Er starb am 7. Januar 1988 in Kassel.
Sein schriftlicher Nachlaß ist dem Archiv von seinem Schwiegersohn, dem damaligen Landespfarrer für Diakonie in Kassel, Dr. Friedrich Thiele, bereits im Februar und April 1988 übergeben worden. Der Nachlaß wurde sofort verzeichnet und zuerst den Akten des Präsidialbüros des Diakonischen Werkes zugeordnet. Bei der jetzigen elektronischen Erfassung dieser Akten wurde entschieden, den Nachlaß doch herauszulösen und einen eigenen Aktenbestand - ADW, FM - zu bilden.
Im April 2004 fand sich im Magazin noch eine unverzeichnete Akte, die mit einer Aktenlieferung der HGSt in Stuttgart nach Berlin kam. Auf Grund ihres privaten Charakters wurde sie in den Bestand aufgenommen.
Berlin, den 22.11.1999
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
22.04.2025, 11:01 AM CEST