Dekanat Franz Schütt
Vollständigen Titel anzeigen
I - 290
Sortierung: 00330
2.1. Philosophische Fakultät
Philosophische Fakultät >> 02. Dekanatsakten 1876-1934
1900-1901
Enthält u.a.: Fakultätssitzungen: 16. Mai 1900, 23. Juni 1900, 29. Juni 1900, 11. Juli 1900, 17. Nov. 1900, 2. Feb. 1901, 26. Feb. 1901, 22. März 1901, 30. April 1901, 8. Mai 1901, 15. Mai 1901. - Amtliche Verfügungen, Mitteilungen und Anfragen: Anfrage zum Entwurf des Honorarstundungserlasses, Abiturienten deutscher Oberschulen bedürfen zur Promotionszulassung keines Dispenses mehr, Briefumschläge mit Postaversionierungsvermerk dürfen nicht von Privatleuten benutzt werden, der Rektor erteilt der Fakultät das Mitbenutzungsrecht am Fakultätszimmer (eigentlich Zimmer der wissenschaftlichen Prüfungskommission), Briefsendungen sind mit Bezeichnung des Postbezirkes zu versehen, Mitteilung des Rektors bezüglich Dekanatsanfang (wie das Rektoratsjahr am 15. Mai), Gesuch um Nachweisung der Nebenämter und Nebenbeschäftigungen der Professoren, Abiturienten der Realgymnasien und Oberschulen sind ohne Einschränkungen zur Prüfung für das Lehramt an höheren Schulen zuzulassen. - Verfassung und Statuten: Kündigung des Vertrages von 1849 mit dem Kuratorium des Säkularstipendiums bezüglich Gratispromotionen dieser Stipendiaten, Antrag auf Bildung von Sektionen in Promotionsangelegenheiten (zurückgezogen), Dispens vom Reifezeugnis ist nur zu befürworten wenn der Bewerber mindestens 3 Semester an der hiesgen Fakultät studiert hat. - Chemie: Rücktritt des Prof. Limprecht vom Amt, Ersatzvorschläge für die Wiederbesetzung des (Limprecht`s) Ordinariat, Ernennung des außerordentlichen Prof. Karl Auwers aus Heidelberg zum ordentlichen Professor, Ernennung des Privatdozenten Dr. Semmler zum außerordentlichen Professor, Privatdozent Dr. Posner wurde die Stelle eines Abteilungsvorstehers am chemischen Institut übertragen. - Geologie: Eingabe an den Minister betreffs Koll. Deecke. - Nationalökonomie: Vorschläge zur Wiederbesetzung des Ordinariats (durch Abberufung des Prof. Biermer) und des Extraordinariats, Anfrage und Antwort betreffend Besetzung des Ordinariats durch Dr. Ritter von Kaufmann-Asser, Ernennung des Privatdozenten Dr. Schmöle zum außerordentlichen Professor, Ernennung des Koll. Waentig zum Ordinarius der Staatswissenschaften, Verschickung von Prof. Schmöle zur Vertretung nach Marburg, Erneuter Vorschlag zur Besetzung des Extraordinariats. - Klassische Philologie: Prof. Susemihl 50jähriges Doktorjubiläum. - Orientalische Philologie: Prof. Ahlwardt 50jähriges Doktorjubiläum mit Diplomerneuerung. - Romanische Philologie: Lektor Louis Brandin verläßt Greifswald und gibt seine Stellung auf. - Vergleichende Sprachwissenschaft: Weggang und Umhabilitation von E. Zupitza. - Philosophie: Antrag auf Ernennung des Dr. Stock zum Extraordinarius. - Physik: Koll. Holtz beurlaubt, Versetzung des Prof. Richardz nach Marburg, Ersatzvorschläge zur Wiederbesetzung des Ordinariats und Extraordinariats, Beurlaubung des Dr. Schreber. - Festlegung der Vorlesungen. - Publikationen der Hochschulnachrichten. - Dr. Stengel beabsichtigt Einführungskurse in das Studium der lateinischen Sprache zu halten. - Preisaufgaben. - Stipendienübersicht und -verteilung. - Habilitation des Dr. Wilhelm Kleefeld (Musikwissenschaft). Promotionsangelegenheiten: Meinungsaustausch der Universitäten zum Vorschlag aus Straßburg bezüglich Prädikate bei Doktorprüfungen, Technische Chemie als besonderes Examensfach, Tübinger und Straßburger Eingaben auf die vorgeschriebenen Mindestforderungen bei Promotionen, Anerkennung der theoretischen Physik als besonderes Examensfach, Anfrage nach Ehrenpromotionen zum 200jährigen Bestehen des Königreiches, Diplomerneuerung Ahlwardt und Niemeyer. - Prüfungskommission: Eingabe der Fakultät gegen die neue Prüfungsordnung, Anfrage zur Prüfung in der Geodäsie. - Streichung von Studenten (Block, Spassoff, Wittenberg) aus der Liste wegen Nichtannahme der Vorlesungen. - Anfertigung vorläufiger Zuhörerlisten von der Quästur. - Einsendung von 4 Exemplaren der Statuten an den Minister. - Lehrerversammlung von Pommern. - 2 alte Dekanatsbücher an Bibliothekar Dr. Lange zur Aufbewahrung übergeben. - Enthüllungsfeier des Bismarkdenkmals. - Kassenangelegenheiten: Einnahmen und Ausgaben nebst Belege.
Band: Bd. 1
Band: Bd. 1
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:29 MEZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International