Oldenburgische Schifffahrtskommission (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
NLA OL, Best. 192
Nds. Landesarchiv, Abt. Oldenburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliches Archivgut, Ältere Bestände >> 1.1 Fachbehörden >> 1.1.1 Bau / Verkehr / Wasser
1803-1911
Enthält: Geschäftsangelegenheiten 1840-1911 (7); Konsulate, Handels- und Schifffahrtsverträge 1830-1911 (56); Hafenanstalten und Fahrwasser 1841-1854 (9); Schifffahrtspolizei 1803-1877 (22); Einrichtung zugunsten von Handel und Schifffahrt 1792-1879 (13); Private Unternehmungen für Handel und Schifffahrt 1843-1879 (4).
Beschreibung: Best. 192 Oldenburgische Schifffahrtskommission
Zeit: 1792-1911
Geschichte des Bestandsbildners: Die 1842 gegründete Schifffahrtskommission stand unter der Aufsicht der Regierung zu Oldenburg und nach 1868 des Innendepartements des Staatsministeriums. Die Schifffahrtskommission hatte die Einhaltung der Schifffahrtsbestimmungen zu überwachen, die Interessen der Schifffahrt und der ihr verwandten Erwerbszweige zu vertreten und über Gegenstände der Schifffahrt offizielle Erklärungen, Gutachten und Bescheinigungen auszustellen.
Bestandsgeschichte: Der Bestand umfasst im Wesentlichen Unterlagen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts über die Geschäftsangelegenheiten der Schifffahrtskommission, verschiedene Sitzungsprotokolle dieses Gremiums mit seiner Stellungnahme zu geplanten gesetzlichen Verordnungen im Bereich der oldenburgischen Seeschifffahrt, Angaben über den Abschluss von Handels- und Schifffahrtsverträgen zwischen Oldenburg und fremden Staaten, die Errichtung von oldenburgischen Auslandskonsulaten bzw. von Vertretungen fremder Staaten im Gebiet des Großherzogtums Oldenburg und vermittelt Hinweise auf den Ausbau der oldenburgischen Häfen und die Verbesserung des Fahrwassers im Oldenburger Hoheitsgebiet. Auch über Einrichtungen zugunsten von Handel und Schifffahrt, z.B. die Anlage von Leuchttürmen, das Lotsenwesen u.a., sowie über die Gründung von Schifffahrtskompanien finden sich hier Unterlagen.
Findmittel: Erschließung: Archivdatenbank/Internet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Beschreibung: Best. 192 Oldenburgische Schifffahrtskommission
Zeit: 1792-1911
Geschichte des Bestandsbildners: Die 1842 gegründete Schifffahrtskommission stand unter der Aufsicht der Regierung zu Oldenburg und nach 1868 des Innendepartements des Staatsministeriums. Die Schifffahrtskommission hatte die Einhaltung der Schifffahrtsbestimmungen zu überwachen, die Interessen der Schifffahrt und der ihr verwandten Erwerbszweige zu vertreten und über Gegenstände der Schifffahrt offizielle Erklärungen, Gutachten und Bescheinigungen auszustellen.
Bestandsgeschichte: Der Bestand umfasst im Wesentlichen Unterlagen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts über die Geschäftsangelegenheiten der Schifffahrtskommission, verschiedene Sitzungsprotokolle dieses Gremiums mit seiner Stellungnahme zu geplanten gesetzlichen Verordnungen im Bereich der oldenburgischen Seeschifffahrt, Angaben über den Abschluss von Handels- und Schifffahrtsverträgen zwischen Oldenburg und fremden Staaten, die Errichtung von oldenburgischen Auslandskonsulaten bzw. von Vertretungen fremder Staaten im Gebiet des Großherzogtums Oldenburg und vermittelt Hinweise auf den Ausbau der oldenburgischen Häfen und die Verbesserung des Fahrwassers im Oldenburger Hoheitsgebiet. Auch über Einrichtungen zugunsten von Handel und Schifffahrt, z.B. die Anlage von Leuchttürmen, das Lotsenwesen u.a., sowie über die Gründung von Schifffahrtskompanien finden sich hier Unterlagen.
Findmittel: Erschließung: Archivdatenbank/Internet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
1,4; 111 Verzeichnungseinheiten
Bestand
Literatur: Hans Schauberger, Schiffahrts- und Ausbauprobleme der Unterweser, der unteren Hunte und des Küstenkanals, in: Oldenburger Jahrbuch 65 (1970), S. 105-123; Stefan Hartmann, Die oldenburgische Seeschiffahrt in der Mitte des 19. Jahrhunderts, in: Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte 51 (1979), S. 47-64; Albecht Eckhardt (u.a.), Brake. Geschichte der Seehafenstadt an der Unterweser, Oldenburg 1981; Klaus Lampe, Wirtschaft und Verkehr im Landesteil Oldenburg von 1800 bis 1945, in: Albrecht Eckhardt/Heinrich Schmidt, Geschichte des Landes Oldenburg, Oldenburg 4. Aufl. 1993; Wilhelm Niggemann, Fedderwardersiel, Nordenham 1998; Wolfgang Günther/Hermann Haiduck (u.a.), Nordenham. Die Geschichte einer Stadt, Oldenburg 1993.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 10:42 MESZ